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Grundsteuer B: Das ist zu beachten

In Deutschland gibt es zwei verschiedene Arten der Grundsteuer:

Die Grundsteuer A (agrarisch) wird für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke und Betriebe erhoben.

Die Grundsteuer B fällt für alle bebauten und bebaubaren Grundstücke an.

Zudem gilt sie für Miteigentum und Erbbaurechte.

Für Immobilieneigentümer ist daher die Grundsteuer B von Bedeutung.

Grundsteuer B: Das ist der Berechnungszeitraum

Die Grundsteuer B wird nur anhand des Grundbesitzes berechnet, unabhängig von den Einkommensverhältnissen des Eigentümers.

Der Berechnungszeitraum beträgt normalerweise ein ganzes Kalenderjahr.

Im Steuerbescheid des zuständigen Finanzamts stehen die entsprechenden Fristen. Diese werden den Eigentümern aber ohnehin zugesandt.

Die Grundsteuer kann von der Gemeinde auch durchaus für mehrere Jahre festgelegt werden, wobei der Hebesatz nicht verändert wird.


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Normalerweise wird die Grundsteuer B im Vierteljahres-Rhytmus berechnet, beginnend Mitte Februar, Mai, August und November. Dies ist ebenso bei den Gebühren für Wasser, Abwasser und den Gebühren der Müllabfuhr der Fall.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Grundsteuer in einem einzigen jährlichen Betrag abzubezahlen.

Grundsteuer B: Eigentümer muss zahlen

Die Grundsteuer muss grundsätzlich von dem im Grundbuch eingetragenen Eigentümer des Grundbesitzes bezahlt werden.

Im Falle einer Eigentumswohnung haften die Miteigentümer gesamtschuldnerisch.

So kann die Gemeinde im Falle einer Zahlungsunfähigkeit eines Eigentümers ihren Anspruch gegen diesen auch gegen andere Eigentümer geltend machen.

Die Grundsteuer als fortlaufende öffentliche Last zählt zu den Betriebskosten eines Grundstücks. Sie kann daher als abzugsfähige Werbungskosten angesetzt werden. Somit kann sie im Falle eines Mietobjekts auf die Mieter umgelegt werden.

Zu beachten ist, dass bei der Neuerwerbung eines Grundstücks oder einer Immobilie der neue Eigentümer auch für das Jahr des Erwerbs sowie das davor liegende Jahr haftet, wenn Zahlungsrückstände vorliegen.

Ein normales Grundstück ohne Bebauung wird vom Finanzamt nicht gesondert bewertet. Gemeinden genügen hier Vergleichswerte von einem Gutachterausschuss. Ist das Grundstück jedoch bebaut, müssen eine Menge Unterlagen eingereicht werden.

Dazu zählen das Grundstücksbeschreibungsformular, Bauzeichnungen, eine Wohn- und Nutzflächenbezeichnung sowie ein Lageplan.

Grundsteuer B: So wird sie berechnet

Die Grundsteuer B wird in den folgenden drei Schritten berechnet:

Zunächst wird vom Finanzamt der Einheitswert festgelegt. Daraufhin erhält der Eigentümer und die Gemeinde einen Einheitswertbescheid.

Dieser Vorgang hat seine rechtliche Grundlage im Bewertungsgesetz.

Hieraus errechnet sich der Grundsteuermessbetrag. Dazu werden Einheitswert und Grundsteuermesszahl miteinander multipliziert.

Nun erhalten Eigentümer und Gemeinde den Grundsteuermessbescheid.

Mit dem Grundsteuermessbescheid wird der Gemeinde der Messbetrag zugestellt, den sie dann mit ihrem eigenen Hebesatz multiplizieren kann um die Höhe der zu entrichtenden Grundsteuer festzustellen.

Als Eigentümer sollte man die Bescheide sorgfältig überprüfen.

Besteht Grund zum Zweifel, können Rechtsmittel gegen sie eingesetzt werden. Diese müssen immer an die ausstellende Behörde gerichtet werden.

24. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.