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Gute Rendite mit reinem Gewissen – Nachhaltigkeitsfonds

Umweltthemen wie die Energiewende liegen nicht nur im Trend, sie bieten auch gute Renditechancen. Nachhaltigkeitsfonds eröffnen Anlegern hierzu alle Möglichkeiten. Bei den Nachhaltigkeitsfonds handelt es sich um Offene Investmentfonds, deren Strategie nicht nur auf das Erreichen einer möglichst hohen Rendite zielt. Bei Finanzprodukten dieser Art geht es gleichzeitig um ethische Aspekte.

Nachhaltigkeitsfonds werden auch als ethisch-ökologische Fonds oder kurz als Ethikfonds bezeichnet. Ethisch orientierte Fonds kommen in erster Linie als Offene Aktienfonds daher, seltener handelt es sich um Rentenfonds. Sie orientieren sich ethischen Prinzipien und investieren in der Regel nur in solche Gesellschaften, die nachhaltig agieren.

Nach Angaben des Sustainable Business Institute (SBI) sind derzeit insgesamt knapp 400 nachhaltige Publikumsfonds in Österreich, Deutschland und/oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Das Investitionsvolumen beläuft sich summa summarum auf mehr als 40 Mrd. €. Gut aufgestellte Nachhaltigkeitsfonds sind auch für Privatanleger interessant, da sie sich als renditestark erwiesen haben.


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Bei ethischen Zielen kommt es auf den Standpunkt an

Neben dem finanziellen Ertrag der Anleger steht bei einem Fonds dieser Art die Unterstützung des jeweiligen ethischen Ziels im Vordergrund. Das hierbei am häufigsten angewendete Prinzip ist das Ausschlussverfahren. Unternehmen einzelner Branchen, Hersteller von speziellen Gütern oder Nutzer bestimmter Produktionsverfahren können aus dem Investitionsspektrum ausgeschlossen sein.

Gesellschaften, die Ausschlusskriterien für Nachhaltigkeitsfonds erfüllen, können Betriebe der Waffenproduktion, der Kernkraft- oder Chlorchemie-Industrie sein. Darüber hinaus kann der Einsatz von Tierversuchen, Kinder- oder Zwangsarbeit oder ganz allgemein Menschenrechtsverletzungen geächtet werden.

Auch das Prinzip der positiven Auswahl findet bei Nachhaltigkeitsfonds Anwendung. Dabei handelt es sich vielfach um Themenfonds zu den Anlagebereichen Wasser, Solarenergie oder Abfallentsorgung. Da Unternehmen dieser Branchen unmittelbar mit ethischen oder ökologischen Fragestellungen beschäftigt sind, gelten hierin investierte Fonds selbst als Ethik- oder Ökofonds.

Eingeschränktes Anlagespektrum als möglicher Nachteil

Die Streuung eines Anlageportfolios wird auch Diversifikation genannt. Auf diese Weise definiert sich die Größe des möglichen Anlageuniversums eines Fonds. Eine Reduzierung des Anlageuniversums durch ethische Regeln kann zu einer Veränderung des Risikos sowie den Renditeerwartungen führen. Da so möglicherweise ganze Wirtschaftssektoren wegfallen, können entscheidende Anlagemöglichkeiten zur Optimierung des Portfolios nicht genutzt werden.

Überdurchschnittliche Renditen bei Nachhaltigkeitsfonds nicht ausgeschlossen

Allerdings hat sich vor allem in der jüngsten Vergangenheit gezeigt, dass gerade mit nachhaltigen Investments überdurchschnittliche Renditen erzielt werden konnten. Nachhaltigkeitsfonds profitierten beispielsweise vom Atom-Ausstieg in Deutschland, der so genannten Energie-Wende. Die schwindende Bedeutung der Kernenergie nach der jüngsten Erdbeben-Katastrophe in Japan kann hier als Ursache angesehen werden.

Beispiele für besonders erfolgreiche Nachhaltigkeitsfonds sind der LYXOR UCITS ETF World Water D, der Robeco SAM Sustainable Healthy Living Fund B oder der KBC Eco Fund Water (thes.). Alle genannten Fonds erzielten in den zurückliegenden 5 Jahren eine Performance von mehr als 100%. Auch Sie als Privatanleger können von den ökologischen Trends profitieren.

1. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.