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Halbleiter-Industrie: Eine Branche zwischen Existenzangst und Zukunftstrends

Die Halbleiter-Branche befindet sich im Wandel; der klassische PC-Markt schrumpft rasant.

Während 2011 weltweit noch 365 Mio. Computer ausgeliefert wurden, waren es 2015 nur noch 290 Mio. Stück.

Das entspricht einem Rückgang um mehr als 20% in nur 5 Jahren. Die PC-Hersteller stehen unter Druck und geben diesen an die Zuliefer-Industrien weiter.

Eine Bestandsaufnahme

Der Kampf um Marktanteile führt zu einem ruinösen Wettbewerb.

Und dieser wird auch auf die Zulieferer und Hersteller von Komponenten aus der Chip- und Halbleiter-Branche übertragen.

Einige Unternehmen stehen deshalb vor existenziellen Herausforderungen.

So musste AMD erneut einen hohen Verlust verbuchen. Es ist fraglich, ob der Turnaround gelingt.


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Erfolgreiche Unternehmen wie Intel steuern dagegen und bauen das Geschäftsmodell um.

Statt auf das klassische PC-Geschäft setzt der Branchen-Primus verstärkt auf Zukunftstrends wie das Internet der Dinge.

In dem Bereich rücken zunehmend neue Kunden in den Fokus der Branche. Auch bei AT&S werden die Geschäftsfelder abseits des klassischen PC- und Smartphone-Geschäfts immer wichtiger.

Die Welt vernetzt sich neu

Halbleiter und elektronische Bauteile kommen in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz.

Ein Beispiel ist die Entwicklung des autonom fahrenden Autos, das in wenigen Jahren die Serienreife erreichen wird. Dafür wird eine völlig neue Dimension von intelligenten Elektronik-Chips benötigt.

Auch das sogenannte Smart-Home, intelligente Mini-Computer, die am Körper getragen werden und das Internet der Dinge stehen erst am Anfang der Entwicklung.

Selbst in der Medizin kommen immer mehr Halbleiter zum Einsatz. Der komplett vernetzte Patient, der automatisch ständig elektronisch überwacht wird, ist mittlerweile keine utopische Zukunftsvision mehr.

In Japan wird sogar in der Altenpflege bereits mit Robotern experimentiert. Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Welt dringen die Chip-Hersteller ständig in neue Lebensbereiche vor.

Forschung ist der Schlüssel zum Erfolg

Neue Einsatzbereiche verlangen nach neuen Lösungen der Chip-Hersteller. Die Bauteile werden immer kleiner und leistungsfähiger.

Ein besonderer Fokus liegt in der Vernetzung verschiedener Systeme. Die Halbleiter-Hersteller müssen deshalb ständig in neue Fertigungs-Stätten investieren.

Dank hoher Forschungs-Ausgaben hat sich Applied Materials als einer der zuverlässigsten Partner und Zulieferer für die Hersteller von Elektronik-Bauteilen etabliert und profitiert von einer guten Auftragslage.

Die Ausrüstungen und Maschinen des Unternehmens erfreuen sich großer Beliebtheit. Unter dem Strich werden die neuen Chancen in vielen Lebensbereichen den Rückgang im klassischen PC-Geschäft auffangen.

Laut einer Studie der Unternehmens-Beratung PriceWaterhouse Cooper wird der Umsatz der Halbleiter-Branche bis 2019 um jährlich 5,2% ansteigen.

Wachstumstreiber sind das Internet der Dinge und sogenannte „Wearables“. Dabei handelt es sich um Mini-Computer, die am Körper getragen werden und beispielsweise Daten zur Bewegung oder zur Ernährung aufzeichnen.

Das Potenzial verdeutlicht eine einfache Zahl: Der Umsatz mit Halbleitern für Wearables betrug 2013 lediglich rund 15 Mio. $. Bis 2019 werden es laut der Studie 7 Mrd. $ pro Jahr sein.

13. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.