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Handelsoptionen: Was bedeutet Stop-Buy?

Stop-Buy bezeichnet eine Form der Handelsoption, die es dem Anleger ermöglicht, seine Investitionen in bestimmte Wertpapiere zu steuern.

Denn eine Handelsoption gibt allgemein dem beauftragten Banker Bedingungen vor, nach denen dieser sogenannte Wertpapierorder durchführt – also etwa den Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Anzahl an Finanzprodukten.

Diese Wertpapierorder können durch Handelsoptionen wie der Stop-Buy Order ergänzt werden, man bezeichnet sie daher auch als Orderzusatz.

Bei diesen Zusätzen wird wiederum zwischen sogenannten Kauf- und Verkaufsordern sowie limitierten und unlimitierten Aufträgen unterschieden.

Mehr dazu: Orderarten für Kauf von Aktien: Wann welche sinnvoll ist

Was wird mit Stop-Buy beauftragt?

Eine Stop-Buy-Order ist eine Kauforder: Mit dieser Handelsoption wird der Kauf einer Aktie zu oder ab einem bestimmten Kurswert in Auftrag gegeben.

Hat also beispielsweise Anleger Müller ein Auge auf die Aktie der ABC AG geworfen, die derzeit bei 50 Euro liegt, könnte er seiner Bank eine Stop-Buy Order geben die er auf einen Kurs von 55 Euro taxiert.


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Erreicht das Wertpapier diese Marke, wird das Geldinstitut beginnen, die betreffenden Anteilsscheine nächstmöglich im Auftrag des Anlegers einzukaufen.

Dabei ist es egal, ob die Aktie auf 51 Euro gestiegen ist oder auf 70 Euro. Die Bedingung tritt ein, sobald die Marke überschritten wurde – egal in welcher Höhe.

Die Kursschwelle des betreffenden Wertpapiers, ab dem der beauftragte Händler es ankauft, bezeichnet man als Stop-Buy-Limit.

Das Gegenteil dieser Handelsoption ist die sogenannte Stop-Loss-Order.

Hierbei setzt der Anleger fest ab welchem Kurs das betreffende Wertpapier verkauft werden soll.

Es handelt sich also um eine Verkaufsorder.

Was bedeutet Stop-Buy für den Anleger?

Die Handelsoption der Stop-Buy Order ist für Anleger interessant, die an Kursgewinnen eines bestimmten Papiers teilhaben wollen, ohne sich die Mühe ausgiebiger Recherche oder Beobachtung der Kurse zu machen.

So können Käufer versuchen den Moment zu nutzen, wenn sie der Meinung sind man sollte auf den fahrenden Zug noch aufspringen.

Zwar will jeder Anleger prinzipiell stets günstig kaufen, aber hierbei mit der Strategie, das Risiko eines Kursverlustes zu umgehen.

Inden er bei einem Stop-Buy Auftrag in ein bereits steigendes Papier investiert hofft er, dass dessen Kurssteigerung noch weiter anhält.

Welche Orderzusätze gibt es noch?

Neben einer Stop-Buy und Stop-Loss Optionen gibt es noch zahlreiche andere Orderzusätze – etwa „Market on open“ (MOO) oder „Immediate or cancel“ (IOC).

Bei ersterem soll der Wertpapierauftrag mit Beginn des Handels, bei letzterem sofort oder überhaupt nicht ausgeführt werden.

Auch die Gültigkeit einer solchen Order kann festgelegt werden. Etwa ob sie nur für den aktuellen Tag oder bis zum Monatsende gelten soll.

Man spricht dann von „Good for Day“ (GFD oder schlicht DAY) beziehungsweise „Ultimo“.

Mehr dazu: Orderarten im Überblick: Stop-Limit und OCO-Order im Detail

4. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.