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Harte Währungen: Schützen Sie Ihr Geld vor einer Verschärfung der Eurokrise

Deutschlands bekanntester Fondsmanager Dr. Jens Ehrhard sorgte zuletzt mit seiner Warnung vor einer neuen Eurokrise für Aufsehen. Eigentlich handelt es sich dabei nicht um eine neue Eurokrise, sondern um eine Verschärfung der anhaltenden Krise. Denn die Europäische Zentralbank (EZB) hat es mit ihrer Politik des „billigen Geldes“ zwar geschafft, das Thema Eurokrise aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit zu nehmen, doch gelöst ist es damit noch lange nicht.

Und somit kann sich die Krise jederzeit wieder verschärfen und Ihr Kapital bedrohen. 2015 lauern eine ganze Reihe von konkreten Gefahren auf die europäische Gemeinschaftswährung:

  • Die Konjunktur in den drei wichtigsten Euroländern (Deutschland, Frankreich und Italien) schwächelt. Italien befindet sich gar in einer Rezession.
  • Die Staatsverschuldung der Euro-Länder bleibt auf sehr hohem Niveau. Besserung ist nicht in Sicht.
  • Die EZB versucht mit aller Macht den Euro gegenüber anderen Währungen zu schwächen, um die Exportwirtschaft in Schwung zu bekommen.

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  • Europafeindliche Parteien gewinnen in Krisenländern wie Griechenland und Italien an Zulauf. Ein Wahlsieg dieser Parteien, verbunden mit einem Euro-Austritt, könnte die Gemeinschaftswährung destabilisieren.
  • Die Eigenkapitaldecke vieler Banken und Versicherungen bleibt dünn. Hier drohen in den kommenden Jahren neue Pleiten oder neue massive Hilfspakete.

Legen Sie einen Teil Ihres Geldes in harte Währungen an

Als Schutzmaßnahme vor einer Verschärfung der Eurokrise oder sogar eines Eurocrashs macht es Sinn, einen Teil Ihres Kapitals in Hartwährungen anzulegen. Zu den wichtigsten Hartwährungen zählen:

  • Der Schweizer Franken, immer noch ein Inbegriff für Stabilität. Im Vergleich zur Eurozone gewinnt die Schweiz in allen Belangen: niedrigere Staatsverschuldung, robustere Wirtschaftsentwicklung, stabile politische Verhältnisse und bessere Eigenkapitalausstattung der Banken.
  • Die schwedische und norwegische Krone. Beide skandinavischen Länder weisen eine erheblich geringere Staatsverschuldung als die Eurozone auf. Norwegen punktet zudem mit seinem Rohstoffreichtum, dessen Erträge in einen gut gefüllten Staatsfonds fließen.
  • Der kanadische und australische Dollar. Als klassische „Rohstoffwährungen“ werden beide eine mögliche Krise wesentlich besser verkraften als der Euro. Beide Länder sind extrem rohstoffreich. Australien ist mittlerweile zum wichtigsten Rohstofflieferanten für China geworden und daher weniger anfällig für Krisen in der westlichen Welt.

Mit einem Hartwährungsfonds investieren Sie breit gestreut in die besten Euro-Alternativen

Natürlich können Sie einige oder auch alle diese Währungen kaufen. Einfacher geht es aber mit einem sogenannten „Hartwährungsfonds“. Dabei handelt es sich um einen Fonds, der ganz gezielt Zinspapiere kauft, die in harten Währungen notieren. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen investieren Sie mit nur einem Investment breit gestreut in die wichtigsten Hartwährungen.

Zum anderen übernimmt mit dem Fondsmanager ein Profi die Suche nach den aussichtsreichsten Zinspapieren. Das Fondsmanagement kauft Anleihen von Staaten und Unternehmen außerhalb der Eurozone.

Bedenken Sie bitte: Wenn sich die Eurokrise verschärft und der Euro gegenüber den Hartwährungen massiv an Wert verliert, werden Währungsgewinne Ihre Rendite deutlich aufbessern. Aus diesem Grund bleibt der Hartwährungsfonds ein wichtiger Baustein für ein sicherheitsorientiertes Depot.

Die Kosten dafür, dass Sie den Arbeitsaufwand einem Fondsmanager überlassen, halten sich im Rahmen. So liegen die laufenden Gebühren bei rund 1,35% pro Jahr. Das ist in Anbetracht der Vorteile, die der Fonds Ihnen bringt, akzeptabel. Den Ausgabeaufschlag in Höhe von 3% können Sie einfach umgehen, indem Sie den Fonds über eine Börse oder Fondsdiscounter ordern.

8. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.