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Hartwährungen: Fluchtburg in der Euroschwäche

Ich habe Ihnen bereits geschrieben, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Euro derzeit absichtlich versucht gegenüber anderen Währungen abzuwerten.

Das Kalkül dahinter: Ein niedriger Euro unterstützt den Export außerhalb der Eurozone und soll der schwächelnden Konjunktur wieder auf die Beine helfen.

Weitere Gründe sprechen für eine anhaltende Euroschwäche

Und die Chancen der EZB auf einen anhaltend schwachen Euro stehen gar nicht schlecht.

Nicht hauptsächlich wegen der EZB-Maßnahme (ähnliche Initiativen haben andere Notenbanken auch getroffen bzw. können diese jederzeit einführen), auch andere Gründe sprechen für eine Abwertung des Euro:

Zum einen lahmt die Konjunktur in vielen Euro-Mitgliedsstaaten bedenklich.

Vor allem die 3 großen und wichtigsten Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien schwächeln derzeit. Die Italiener befinden sich gar in einer (leichten) Rezession.

Zum anderen ist keine Entspannung bei den immensen staatlichen Schuldenbergen in Sicht.


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Zu allem Überfluss haben eurofeindliche Partein in vielen Ländern großen Wählerzufluss – nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn eine von ihnen an die Regierungsmacht käme…

Hartwährungen sind für sicherheitsorientierte Anleger eine interessante Depotbeimischung

Wenn Sie sich vor einem deutlichen Kursverlust des Euro schützen möchten, ist es durchaus sinnvoll, einen Teil Ihres Kapitals in Fremdwährungen anzulegen.

Dabei sollten es aber schon harte Währungen sein, nicht etwa Währungen wie der Yen, die ebenfalls zur Schwäche neigen.

Im Folgenden möchte ich Ihnen die wichtigsten Hartwährungen kurz vorstellen:

Die wichtigsten Hartwährungen

Der Schweizer Franken – immer noch ein Inbegriff für Stabilität.

Im Vergleich zur Eurozone punktet die Schweiz in allen Belangen:

niedrigere Staatsverschuldung, robustere Wirtschaftsentwicklung, stabile politische Verhältnisse und bessere Eigenkapital-Ausstattung der Banken.

Zwei weitere Hartwährungen finden Sie ganz im Norden Europas:

die schwedische und die norwegische Krone. Beide skandinavischen Länder weisen eine erheblich geringere Staatsverschuldung als die Eurozone auf.

Norwegen punktet zudem mit seinem Rohstoffreichtum. Und das Land hat auch schon für eine Zukunft ohne Rohstoffe vorgesorgt:

Ein Teil der Erträge aus den Öl- und Gasverkäufen fließt in einen mittlerweile gut gefüllten Staatsfonds.

Natürlich dürfen die klassischen „Rohstoffwährungen“ nicht fehlen: der kanadische sowie der australische Dollar. Beide könnten eine mögliche Krise der Weltwirtschaft oder des Finanzsystems wesentlich besser verkraften als der Euro.

Beide Länder sind zudem extrem rohstoffreich. So ist Kanada der weltgrößte Produzent von Uran, Zink, Kadmium, Schwefel und Nickel. Ebenfalls große Vorkommen weist das Land bei Gold, Blei, Aluminium und Titan auf.

Australien wiederum ist reich an Steinkohle, Kupfer Gold, Diamanten, Uran, Zink, Erdgas, Öl und Blei.

Neben Exporten in die westlichen Industriestaaten wird auch viel nach China verfrachtet; der „5. Kontinent“ ist mittlerweile zum wichtigsten Rohstofflieferanten für das „Reich der Mitte“ geworden.

9. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.