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Hausordnung: Ferienwohnung sicher vermieten

Bei der Vermietung einer Ferienwohnung wird ein zeitlich begrenzter Mietvertrag abgeschlossen.

Wie bei der normalen Vermietung von Wohnraum kann es hier zu Streitigkeiten zwischen den Mietern und anderen Parteien kommen.

Gründe dafür sind beispielsweise Lärm oder im Flur abgestellte Gegenstände.

All diese Dinge können nur schwer im Rahmen eines Mietvertrags geregelt werden.

Daher empfiehlt sich auch bei einer Ferienwohnung die Erstellung einer Hausordnung.

In ihr werden unter anderem Regelungen bezüglich der Ruhezeiten, der Hausreinigung, der Gartennutzung und der Nutzung der Gemeinschaftsräume wie beispielsweise einer Küche getroffen.

Hausordnung für die Ferienwohnung: Die wichtigsten Punkte

Einer der wichtigsten Punkte der Hausordnung ist, dass der Mieter die Wohnung in dem Zustand hinterlassen muss, in dem er sie vorgefunden hat. Auf gegenseitige Rücksichtnahme sollte der Mieter daher hingewiesen werden.


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So darf z. B. der Aufenthalt im Freien die übrigen Anwohner nicht stören. Bei Feiern, wie sie im Urlaub oft stattfinden, sollte ab 22 Uhr die Musik leiser gemacht werden. Gespräche im Freien sind nur in Zimmerlautstärke gestattet.

Die Ruhezeiten im Allgemeinen sollten auch Teil der Hausordnung sein. Grundsätzlich ist vermeidbarer Lärm zu unterlassen. Auch darauf sollte ein Mieter hingewiesen werden.

Die Mittagszeit von 13-15 Uhr, die Nachtzeit von 22-7 Uhr und die Sonntagsruhe sollten in die Hausordnung aufgenommen werden.

Die Hausordnung für die Ferienwohnung ist im Grunde genommen der normalen Hausordnung für Mietwohnungen sehr ähnlich. Hier gilt ebenso die haushaltsübliche Sorgfalt.

Das heißt unter anderem, dass Türen und Fenster beim Verlassen der Wohnung geschlossen halten werden müssen. Desweiteren dürfen keine Abfälle in der Toilette entsorgt werden.

Treten Mängel auf, wie beispielsweise eine nicht funktionierende Heizung oder undichte Fenster, müssen diese dem Vermieter unverzüglich gemeldet werden.

Auch die Autoreinigung auf dem Grundstück wird normalerweise untersagt. Das gilt auch für Reparaturarbeiten am Fahrzeug und Ölwechsel.

Auch bei einer Ferienwohnung kann Kaution verlangt werden

Auch für Ferienwohnungen ist eine Kaution als finanzielle Absicherung für den Vermieter hilfreich.

Richtet der Mieter einen Schaden an, kann der Vermieter die Kaution zurückhalten.

Dies bewegt den Mieter oft dazu, den Schaden seiner Versicherung zu melden oder ihn selbst zu beheben.

Geschieht dies beides nicht, kann der Vermieter den Schaden mit der Kaution begleichen.

Ferienwohnung: Hausordnung kann individuell gestaltet werden

Für die Hausordnung von Ferienwohnungen gibt es keine bindenden Vorgaben.

Nützlich für Vermieter: Im Internet sind zahlreiche fertig formulierte Hausordnungen für Ferienwohnungen verfügbar, die beim Formulieren der eigenen Richtlinien hilfreich sein können.

Das heißt, der Vermieter kann alles, was ihm wichtig erscheint, in die Hausordnung einbauen.

Wichtig ist die genaue Überprüfung der Wohnung nach dem Auszug der Feriengäste.Dabei sollte nicht nur nach Schäden, sondern auch nach fehlendem Inventar geschaut werden.

 

4. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.