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Hausse oder Baisse: Den richtigen Trend erkennen

Hausse und Baisse sind an den Aktienbörsen in aller Munde.

Permanent nutzen Analysten dabei Begriffe, die wie selbstverständlich klingen.

Aber: für Ihren langfristigen Erfolg an den Börsen sind die dahinter stehenden Konzepte wichtig. Wir greifen daher jenseits der aktuellen Situation die Konzepte auf und schlagen Ihnen die richtige Strategie dafür vor.

Hausse: Bulle gewinnt

Am liebsten sind den meisten Investoren die Phasen der „Hausse“. Dies ist schlicht französisch und meint den „Anstieg“ der Kurse. Eine richtige Hausse liegt erst dann vor, wenn der Markt über einen längeren Zeitraum hinweg ansteigt.

Die Idee dahinter: Der Markt folgt Zyklen und wiederholt sich dabei regelmäßig im Auf- und Abschwung. Idealerweise, so jedenfalls frühere Theorien, laufen die Börsen der kommenden Konjunkturentwicklung ein halbes Jahr voraus.

Das bedeutet: rechnet der Markt mit steigenden Wirtschaftsaktivitäten (=Konjunkturaufschwung, nichts anderes sind „Aktivitäten“), werden die Kurse vorab anziehen.

Diese Theorie teilen wir nicht mehr. Zyklisch aber sind die Märkte tatsächlich, wenn Sie sich die vergangenen Jahrzehnte ansehen. Formal definieren die meisten Analysten und Kommentatoren eine „Hausse“ als Aufschwung, der über zwei Jahre oder länger anhält.

Die jüngsten Bespiele dazu war die lang anhaltende Hausse bis 2000 (dem plötzlichen Internet-Crash ab März 2000) sowie ab dem Jahr 2003. Nach dem Einmarsch der USA im Irak ging es fast stetig nach oben – bis zur großen Finanzmarktkrise 2007.

Der „Bulle“ als Zeichen für diesen Aufschwung brachte unseren Nutzern eine Verdreifachung der Kurse.


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Baisse: Bär gewinnt

Danach setzte der Abschwung ein. Analysten an den Börsen sprechen von „Baisse“.  Spiegelbildlich zur Hausse ist eine „richtige“ Baisse zumindest zwei  Jahre aktiv.

Da die Bewegungen zyklisch sind, reißen „Baisse“-Phasen typischerweise fast sämtliche Gewinne wieder ein, die eine Hausse-Phase begründet hatte.

Wenn der Dax während der „Hausse“ zweimal bis auf über 8.000 Punkte sprang, ging die Abwärtsbewegung in beiden Phasen jeweils bis auf weniger als 5.000 Punkte wieder herunter.

Verzweifelnd für Investoren, wenn sie sich diesen Trends entziehen und einfach weiter investieren. Denn: entscheidend bei langen Phasen ist die zugrunde liegende Strategie.

Mit der richtigen Strategie jenseits von Kurzfristeinschätzungen bewältigen Investoren Hausse- und Baisse-Phasen gleichermaßen. Entscheidend ist: nutzen Sie den Trend.

Trendinvestition schützen Sie heutzutage

Inzwischen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auch bei fallenden Kursen zu gewinnen. Put-Optionsscheine profitieren von fallenden Kursen, „Short“-Zertifikate ebenso – teils mit Hebeln, teils ohne. Je nach Geschmack und Strategie.

Um den richtigen Trend zu identifizieren, benötigen Sie „nur“ etwas Abstand zur Börse. Tagesaktuelle Kurse helfen nicht, um eine „Hausse“ oder eine „Baisse“ zu diagnostizieren.

Selbst wenn die Kurs über einige Tage hinweg steigen oder fallen, hat dies mit den langfristigen Trends nichts zu tun. Ein Hilfsmittel sind „gleitende Durchschnitte“.

Diese zeigen Ihnen die Kursbewegungen der vergangenen 100 oder 200 Tage an. Setzen Sie den aktuellen Kurs in Beziehung zu diesem Durchschnitt, gewinnen Sie schnell ein klares Bild.

Ein Beispiel: Der Dax befand sich Ende September 2011 trotz Kursgewinnen in den letzten Monatstagen in einem klaren Abwärtstrend. Die Börsen hatten Angst vor der nächsten Bankenkrise. Das Signal: die „Baisse“ läuft noch.

Mehr zum Thema: Folgen Sie dem Trend

GeVestor empfiehlt:

  • Wenn die Durchschnittslinien deutlich nach unten zeigen und die Kurse darunter notieren, sind Sie in einer möglichen „Baisse“-Phase. Je länger diese andauert, desto deutlicher ist das Signal. Eine mögliche Strategie: kaufen Sie „Puts“ oder „short“-Zertifikate – oder setzen Sie langfristig auf Aktien. Substanzstarke Aktien werden langfristig gewinnen. Warren Buffett ist Zeuge.
  • Wenn die Durchschnittslinien deutlich nach oben zeigen, setzen Sie auf die „Hausse“-Phase. Die nächste Phase steht bevor, weil viel Geld an die Aktienbörsen strömt, so lange Staaten Geld „drucken“. Aktien und „Call“-Optionsscheine sind die beste Wahl.
  • Bei unklaren Trends gibt es aus unserer Sicht eine optimale Strategie: halten Sie weiterhin substanzstarke Aktien im Depot. Die rechnen sich langfristig. Auch dazu werden Ihnen unsere Redaktionen stets Empfehlungen aussprechen.
  • Meiden Sie so genannte „Bären- oder Bullenfallen“. Dies sind Irrtümer in der Trendanalyse von „Hausses“ und „Baisses“. Wer zu schnell die Trends angeblich identifiziert, wird oft überrascht. Vermeiden Sie Kurzfrist-Analysen jenseits der langfristigen Durchschnittskurse, wenn Sie langfristig erfolgreich sein wollen.

Mehr dazu: Bullenfalle-Bärenfalle: Definition für Einsteiger

25. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.