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Haustierhaltung: Nicht alles was klein ist, müssen Sie akzeptieren

Nachdem ein Vermieter im letzten Vermieter-Telegramm das Urteil des AG Spandau vom 13.04.11, Az. 13 C 574/10, zur Haltung eines Yorkshire Terriers durch einen Mieter gelesen hatte, interessierte ihn in der folgenden Beratungsstunde generell, nach welchen Anforderungen Haustiere als „Kleintiere“ bezeichnet werden.

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Nach einer Auflistung des Amtsgerichts Hanau sind Kleintiere beispielsweise:

Kanarienvögel, Kaninchen, Goldhamster, Schildkröten, Echsen, Leguane usw.


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Entscheidend sind nach Ansicht des Gerichts folgende Kriterien:

  • Die Größe des Tieres
  • und das Gewicht.

Aber nicht nur Größe und Gewicht sind entscheidend. Wichtig ist auch, ob und inwieweit Belästigungen und Störungen von dem Tier ausgehen können. Je geringer die Belästigungen und Störungen durch das Tier ausfallen, desto eher ist es als Kleintier anzusehen.

Drohen durch ein kleines Tier keinerlei Lärm- oder Geruchsbelästigungen und keine Gefahr, unterfällt es der immer zulässigen genehmigungsfreien Kleintierhaltung in Mietwohnungen.

Eine Gefahr für die Mieträumlichkeiten und die Hausbewohner besteht normalerweise dann nicht, wenn kleine Tiere in Käfigen, Terrarien und Aquarien gehalten werden.

Das gilt allerdings nicht für kleine aber giftige Insekten oder Reptilien. Aber auch die zunächst zulässige Haltung von Kleintieren wird dann vertragswidrig, wenn die Menge der Tiere oder deren Haltungsbedingungen dazu führen, dass die Mieträume stark beansprucht werden oder die übrigen Hausbewohner unzumutbar belästigt werden.

12. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.