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Hebelwirkung bestimmt den Optionenhandel

Wie die Optionsscheine besitzen auch Optionen eine Hebelwirkung.

Mit relativ geringem Einsatz können Sie hohe Gewinne erzielen.

Auf der anderen Seite besteht allerdings auch das Risiko eines Totalverlusts.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, nur einen sehr kleinen Teil Ihres Vermögens in Optionen oder ähnliche Produkte wie Hebelzertifikate und Optionsscheine zu investieren.

Mehr zum Thema: Optionen sind besser als Optionsscheine: 3 unschlagbare Gründe

Die folgenden Beispiele veranschaulichen Ihnen die Hebelwirkung von Optionen:


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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


1. Fall: Der Kurs steigt

Die RWE-Aktie steht bei einem Kurs von 53 €. Angenommen die Aktie steigt auf 60 €. Ein Kauf von 100 Aktien hätte Ihnen dann einen Gewinn von 700 € eingebracht, Ihr Kapitaleinsatz von 5.300 € hätte sich mit gut 11% rentiert. Wenn Sie stattdessen einen Kontrakt RWE Call-Optionen gekauft hätten, dann hätten Sie 550 € bezahlt.

Dieser Kontrakt berechtigt Sie 100 RWE Aktien bis zum 16.12.2006 zum Kurs von 52 € zu erwerben. Steigt der Kurs bis dahin auf 60 €, dann können Sie 100 Aktien zu 52 € abrufen und sofort für 60 € verkaufen.

Üblich ist es aber, die Option mit dem entsprechenden Gewinn direkt an der Eurex zu verkaufen. Ihr Gewinn wäre 800 € (8 € pro Aktie bei 100 Aktien). Ihr Kapitaleinsatz von 550 € hätte sich mit 145% Gewinn mehr als verdoppelt. Natürlich müssen Sie nicht bis zum Ende der Laufzeit warten, sondern können Ihre Option jederzeit vorher wieder verkaufen.

2. Fall: Der Kurs sinkt

Angenommen Ihre Erwartung der steigenden Kurse erfüllt sich nicht, und die Aktie fällt von den anfänglichen 53 € beispielsweise auf 45 €. Dann haben Sie 800 € Verlust beim Kauf von 100 Aktien gemacht. Ihre gekauften Calls würden andererseits am 16.12.2006 wertlos verfallen.

Ihr maximaler Verlust in dem Optionsgeschäft wäre aber

begrenzt auf den Kaufpreis von 550 €. In diesem Fall sollten Sie aber nicht bis zum wertlosen Verfall der Optionen warten, sondern bei absehbarem weiterem Kursrückgang frühzeitig verkaufen.

Wann Sie mit Optionen handeln dürfen

Um Optionen handeln zu können, benötigen Sie eine so genannte Börsentermingeschäftsfähigkeit (BTG).

In der Vergangenheit wurden Banken schon zu Schadenersatzleistungen an Anleger verurteilt, weil sie über die erhöhten Risiken, die mit dem Optionsgeschäft verbunden sind, nicht genügend aufgeklärt hatten. Deswegen sichern sich die Banken nun damit gegen Schadensersatzforderungen ab.

Banken beugen Schadensersatzforderungen vor

Die BTG erhalten Personen, die schriftlich auf die mit dem Handel an der Deutschen Terminbörse verbundenen Risiken hingewiesen worden sind. Dazu gibt es eine Informationsschrift der Banken und das Formblatt „Wichtige Informationen über Verlustrisiken bei Börsentermingeschäften“, das Sie unterschreiben müssen.

Zusätzlich muss Ihre Bank Sie individuell je nach Ihrer Erfahrung beraten.

Die Verfahren der Banken sind da sehr unterschiedlich. Es reicht vom Nicht-Erteilen der Börsentermingeschäftsfähigkeit bis dahin, dass Sie diese nach Beantwortung etlicher Fragen problemlos erlangen können.

„Geldanlage-Berater“-Tipp zur Erlangung der BTG: Weisen Sie Ihrer Bank nach, dass Sie sich umfassend informiert haben, beispielsweise durch diesen Beitrag im „Geldanlage-Berater“. Verzichten Sie, wenn nötig, schriftlich auf Schadenersatz. Falls Sie bereits Erfahrungen mit Optionen oder Optionsscheinen haben, fügen Sie Nachweise bei.

8. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.