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Hedging-Beispiel: Wie man Kursschwankungen aus dem Weg geht

Beim Hedging-Beispiel stellt man eine bestimmte Position glatt, d.h. neutral. Man ist zwar weiterhin in eine Richtung investiert, allerdings für eine gewisse Dauer auch in die andere Richtung. Der Wert des Depots verändert sich in dieser Zeit nicht, wenn der Basiswert schwankt.

Da man gleichzeitig auf steigende und fallende Kurse gesetzt hat, bleibt man neutral – egal was der Markt macht. Besonders wenn kritische Entscheidungen und Bewegungen im Chart anstehen können, ist das Hedging-Beispiel eine ideale Lösung, um das Risiko komplett herauszunehmen.

Geringe Kosten

Bei einem Hedging-Beispiel kauft man je nach Anlage eine entsprechende Gegenposition zu seinem bisherigen Investment. Ziel des Ganzen ist es, keine Verluste zu machen, wenn der Kurs in die (vom Anleger aus gesehen) falsche Richtung läuft.

Da man neutral positioniert ist, gleichen sich sämtliche Kursbewegungen sofort aus. Man hat deshalb keine Verluste oder Kosten. Die Verluste, welche die eine Position erleidet, verbucht die andere Position wieder als Gewinn. Volatilität von Aktien berechnen – wie man das Risiko bestimmt


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So gesehen ist es ein Nullsummenspiel – mit einer kleinen Ausnahme: die Brokergebühren. Natürlich kostet der Kauf den gegenläufigen Anlage eine gewisse Gebühr. Im Vergleich mit den möglichen Kursverlusten ist diese natürlich gering, darf aber dennoch nicht vergessen werden.

DAX Hedging-Beispiel

Mit CFDs (Contracts for Difference) kann das Hedging-Beispiel sehr elegant umgesetzt werden, wenn es beispielsweise um ETFs oder Aktienpositionen geht, die glattgestellt werden sollen. Hat man als Kleinanleger zum Beispiel in einen DAX-ETF investiert, so ist es mit CFDs schnell und einfach möglich, eine Gegenposition aufzubauen.

Ein Hedging-Beispiel mit einem ETF, der um 10 € steigt, wenn der DAX um 1 Punkt steigt: Ist man derart am DAX-Verlauf beteiligt, so braucht man lediglich einen Short-CFD kaufen. Dieser sinkt pro steigenden Punkt im DAX üblicherweise um 10 €.  Entsprechend kann man das variieren. Hat man einen Short ETF gekauft, dessen Wert um 100 € sinkt, wenn der DAX um 1 Punkt steigt, so benötigt man 10 Long-CFDs im DAX für das Hedging.

Alternativ zu den CFDs kann man auch in einen passenden ETF investieren. Jedoch benötigt man dafür mehr Kapital, was den CFDs den Vorzug gibt. Wie kann man den CFD Handel lernen?

Aktien-Hedging: Beispiel

Hält man dagegen Aktien, kann man mit CFDs genauso dagegen spekulieren, um einen Hedge aufzubauen. Die Stückzahl der Aktien von einem Basiswert muss der Menge an CFDs entsprechen, für die man dann eine Short-Position eröffnet. Sollten die Kurse bei solch einem Hedging-Beispiel tatsächlich fallen, kann man die CFDs jederzeit wieder verkaufen.

Wartet man, bis eine vermutliche Bodenbildung abgeschlossen ist oder die Kurse bereits wieder gestiegen sind, schließt man den Hedge. Es bleibt ein Gewinn bei den CFDs. Dieser Profit entspricht derselben Summe, die die Aktien im selben Zeitraum an Wert verloren haben. Wer möchte, kann diesen Gewinn auch wieder in Aktien investieren und damit günstiger nachkaufen.

Hedging-Beispiel

Insbesondere Investments in Aktien und Indizes in ETFs lassen sich mit CFDs ideal glattstellen. Wenn diese Option nicht möglich ist, kann man auch noch zu Optionsscheinen und anderen Derivaten greifen. Allerdings ist hier das Berechnen deutlich komplexer, weil auch der Hebel des Zertifikats entscheidet, wie hoch die Investition sein muss, um das Hedging-Beispiel exakt abzubilden.

Ziel ist es auch hierbei, ein Investment von long oder short auf neutral zu verändern und Kursbewegungen zu annullieren. Ist die kritische Phase vorbei, kann man den Hedge wieder auflösen und den Gewinn der einen Position mit dem Verlust der Gegenposition ausgleichen.

4. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.