von Janne Joerg Kipp

Hintergrund: auch rating-lose Anleihen können bestens sein

Rating-Agenturen teils mit seltsamen Einstufungen

Untersucht die Unternehmensdaten jenseits der Ratings: Andreas Droege vom Portal "Value Investments"

 

Rating-Agenturen teils zu teuer

Das Rating durch Agenturen selbst kostet Geld. Dies sparen sich die Unternehmen inzwischen lieber - nicht nur aus Angst vor Schlechterbewertungen. Analysten der Raiffeisen Zentralbank jedoch haben herausgefunden, dass die Anleihen solcher Unternehmen oft zu teuer sind. Dagegen können Sie sich wehren.

Attraktiv sind verschiedene Anleihen wie etwa von Sixt oder SAP auf jeden Fall. Nur: Sie brauchen eine Vorstellung von deren Zahlungsfähigkeit. Reduziert sich diese im Laufe der Zeit, wird es teuer.

Faustformel für die Bewertung

Dann würden die Kurse der Anleihen stark fallen. Vor allem, weil die Märkte dann darüber tuscheln und berichten. Deshalb lohnt ein Blick in die Bilanzen. Wichtig ist dabei eine Faustformel:

"Gut" sind Anleihen, wenn die Verbindlichkeiten weniger als das dreifache des Gewinns vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen ausmachen (EBITDA). Beide Zahlen entnehmen Sie der Bilanz.

GeVestor.de meint: 5% und mehr sind auf diese Weise mit sicheren Anleihen auf jeden Fall möglich. Wir bleiben etwa bei unserer Empfehlung für Hornbach. Sixt hat der "Neue Deutsche Geldanlagebrief" kürzlich mit fast 20% Gewinn verkauft. Auch dies ein gutes Zeichen.

Wenn Sie Hilfe bei der Beurteilung der Unternehmen brauchen, gehen Sie einfach auf unser Portal "Value Investments". Hier finden Sie Analysten und Analysen - alle Bilanzen komplett auseinandergenommen. Besuchen Sie uns kostenfrei - wir freuen uns. 

 
 

Autor:

Janne Joerg Kipp

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage. Aktuelle Hinweise und Empfehlungen zur Vorsorgeoptimierung erhalten Unternehmer und Entscheider im kostenlosen Newsletter Wirtschaft Vertraulich.