... 1897: Griechenland gibt klein bei - internationale Kontrolle
Zwischen 1893 (gestern beschrieben) und 1897 weigerten sich die Griechen und vor allem deren Bevölkerung, Kredite gegen weitere internationale Aufsichten aufzunehmen oder alte zu bedienen. Niemand sprang ein: es hieß, das Risiko sei bekannt gewesen. Deshalb noch einmal: kaufen Sie keine griechischen Staatsanleihen - trotz hoher Renditen. Es wird erneut genau so kommen wie damals.
Erst ein Krieg gegen das osmanische Reich offenbarte das ganze Drama der Griechen bis 1897: sie brauchten erneut Geld, internationales Geld. Gegen den erbitterten Widerstand der eigenen Bevölkerung - wie heute - hat eine "europäische Kommission" damals begonnen, die Finanzen zentral neu zu ordnen.
Mustervorlage für heute: Griechenland
Alle Proteste blieben hoffnungslos - die Folge (als Muster für heute): zahlreiche Griechen wanderten aus. Gingen in andere Staaten Europas, nach Deutschland etwa oder gleich in das hochgelobte Land USA. Der ganze Vorgang: exakt eine Blaupause für heute.
Schon jetzt fordern die Griechen neue Kredite vom Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der EU. Wohl oder übel wird die Regierung mit einigem Abstand dann internationale Vorschriften und Regelungen übernehmen - Krankenhäuser werden schließen, Schulen und Kindergärten.
Auswanderung wird die Folge sein
Wie damals wird eine Wanderbewegung einsetzen - wahrscheinlich sogar innerhalb der EU, dank der freien Grenzen. Die Geschichte lehrt zweierlei -
Trotz ihres Ärgers haben die Griechen anders als Deutschland (Hyperinflation 1923) ihre Schulden dann treu und brav bis in die 40er Jahre hinein getilgt. Dies erwarte ich erneut. Und: Die Wanderbewegung bringt in die aufnehmenden Länder wirtschaftlichen Aufschwung, ganz sicher.
GeVestor.de meint: Wir empfehlen nur deshalb, die Finger von griechischen Staatsanleihen zu lassen, weil die Zahlungsmoral zwar stimmt, nicht aber die zeitlichen Rahmenbedingungen. Es wird zu erheblichen Zeitverzögerungen über Jahre kommen. Deshalb: nicht investieren.
Von den anstehenden Wanderbewegungen der nächsten 10 bis 15 Jahre können Sie, so zynisch es klingen mag, mit einem einfachen Sachwert profitieren: Immobilien. Sagen "Experten" Deutschland noch eine dramatische Bevölkerungsentwicklung mit negativen Folgen für Immobilien voraus, meine ich - die Nachfrage wird steigen.
Denn: gleichzeitig zu Wanderbewegungen wird das komplette Arbeitsrecht reformiert werden. Arbeit wird billiger. Neue Arbeitsplätze entstehen, die Nachfrage nach Immobilien/Wohnungen wird steigen - ganz sicher. Auch dank der Griechen.
Wer mehr über die Folgen des nahenden Staatsbankrotts von Griechenland erfahren möchte und wissen möchte, wie es nach der totalen Inflation in der EU weitergehen wird, kann den "Sachwert Investor" 30 Tage lang in aller Seelenruhe lesen und testen. Dieser Empfehlungsdienst bereitet seine Leser auf alles vor. Einfach hier klicken.



