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Hoffentlich passiert Ihnen das nie!

An dieser Stelle möchte ich Ihnen einmal von 2 Ereignissen aus meiner Zeit als Börsianer berichten, die mein Investoren-Leben entscheidend und nachhaltig verändert haben.

Rückblickend betrachtet habe ich 14 Jahre benötigt, bevor ich mich auch bei meinen eigenen Investments wie ein Börsen-Profi verhalten habe.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihren eigenen Weg zum Börsen-Profi – dank meiner persönlichen Erfahrungen – in kürzerer Zeit bewältigen können!

Wie alles begann

Im Jahr 1980 nahm ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank auf.

Sehr schnell begeisterte ich mich für das Thema Börse und machte meine ersten schüchternen Aktiengeschäfte.

Dennoch dauerte es bis zum Jahr 1986, bevor mein Traum, als Wertpapier-Berater für die Bank tätig zu werden, in Erfüllung ging:

Zum 1. Oktober 1987 trat ich – wenige Tage vor dem Börsen-Crash – eine neue Position als Wertpapier-Berater an.

In dieser Zeit lernte ich nicht nur völlig neue Kunden kennen, sondern auch regelrecht traumatisierte Aktien-Anleger:

Sie hatten innerhalb weniger Tage zwischen -20% und -50% ihres Kapital-Einsatzes eingebüßt.

Der Wert der Charttechnik

Ein Kollege aus einer benachbarten Filiale machte sich in jenen Wochen in der Bank einen großen Namen:

Er hatte seinen Kunden rechtzeitig VOR dem Crash den Verkauf ihrer Aktien empfohlen und sie so vor großen Verlusten bewahrt.

Sein Geheimnis: Der Kollege setzte bei seiner Beratung Chartanalyse ein. Mit deren Hilfe hatte er zuvor zahlreiche Warnsignale ausgemacht, dass die Börsen vor einem Abwärts-Trend standen.

Natürlich hatte er nicht den Crash an sich vorausgesehen – doch der beschleunigte zweifellos seine wachsende Popularität in der Bank.


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Ab da beschäftigte auch ich mich intensiv mit der Chartanalyse, wofür ich gerade in den Anfangsjahren oftmals belächelt wurde:

Charttechnik war in den 1980er-Jahren in Deutschland eben völlig unbekannt.

Der Einsatz der Chartanalyse half mir in den Folgejahren, ein immer besserer Wertpapier-Berater zu werden; damals konnten wir unseren Kunden noch eigene Empfehlungen weitergeben.

Elliott-Wellen: Mein persönlicher Tsunami

Die Charttechnik schützte mich indes nicht vor dem größten Desaster meiner Börsen-Karriere:

1992 fiel mir ein Buch über die Elliott-Wellen-Theorie („Gezeitenwechsel“ von Robert A. Prechter und Alfred J. Frost, 1990) in die Hände.

Die von Ralph Nelson Elliott entwickelte Theorie unterstellt, dass sich soziale und massenpsychologische Trends und Trend-Umkehrungen in erkennbaren Mustern, den sogenannten Elliott-Wellen, vollziehen.

Prechter und Frost setzten die Arbeit Elliotts fort. Sie verfassten 1978 den Wall-Street-Bestseller „Das Elliott-Wellen-Prinzip“. Darin prognostizierten sie 3 große Entwicklungen:

Auf eine gewaltige Aktien-Hausse in den 1980er-Jahren werde erst ein Börsen-Crash im Stil des Jahres 1929 folgen. Dann sollte eine lange Periode wirtschaftlicher und finanzieller Schrumpfung einsetzen.

Mit ihrer ersten Prognose landeten Prechter und Frost einen absoluten Volltreffer und wurden fortan als Gurus angesehen. Der Börsen-Crash 1987 schien ihre Theorie zunächst ebenfalls zu bestätigen.

Als die Kurse stattdessen 1988 und 1989 weiter aufwärts tendierten, prognostizierten beide den „wahren“ Börsen-Crash zum Anfang der 1990er-Jahre.

Der trat allerdings auch nicht ein, wie Sie heute wissen.

Das Buch „Gezeitenwechsel“ hatte eine faszinierende Wirkung auf mich. Daher abonnierte ich 1994 kurzerhand den von Prechter herausgegebenen Börsendienst „The Elliott Wave Theorist“.

Darin prognostizierte Prechter, dass ein Ende des Börsen-Booms unmittelbar bevorstünde, und bereitete seine Leser auf das Eintreten dieses „Ernstfalles“ vor.

Investment-Desaster wegen Nicht-Beachtung der Charttechnik

Entsprechend deckte ich mich vorsorglich mit Puts auf den Standard & Poors 500 Index ein. Schließlich wollte ich aus dem bevorstehenden Zusammenbruch der Börse meinen persönlichen Nutzen ziehen.

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S&P 500 (1983 bis 2000): Der Markt hat immer Recht!

Wie Sie dem Chart entnehmen können, kam (natürlich!) alles ganz anders:

Der Standard & Poors 500 Index überwand im Februar 1995 den massiven Widerstand bei 480 Punkten.

Anschließend stürmte er – in einer geradezu unfassbarenen Rallye – in nur 7 Monaten um +22% in die Höhe, bevor er eine erste „ernsthafte“ Pause einlegte.

Da ich, dank Prechter, geradezu fanatisch an den Niedergang des Aktienmarktes „glaubte“, übersah ich sämtliche charttechnischen Warnsignale des Marktes.

Schlimmer noch: Je weiter die Wall Street nach oben kletterte, umso mehr war ich überzeugt, dass der Absturz nur noch größer würde.

Sie können sich denken, was für ein Desaster diese Haltung für meine Investments bedeutete. Immerhin:

Fazit & Empfehlung

Wenn Sie so wollen, verdanke ich Herrn Prechter eine der prägendsten Erfahrungen meiner Karriere als Börsen-Profi.

Die geschilderten Erlebnisse haben meine Sichtweise auf Aktien und Finanzmärkte komplett umgekrempelt.

Folgende Konsequenzen habe ich für mich aus meinen Erfahrungen gezogen:

  • Charttechnik IST das vermutlich wertvollste Werkzeug zur Analyse der Finanzmärkte.
  • Die Märkte haben immer Recht! Eigene Überzeugungen über die künftige Börsen-Entwicklung zu haben oder ihnen gar noch zu vertrauen ist der direkte Weg in den Untergang.
  • Für meine Investments übernehme ich allein die volle Verantwortung. Daher ergründe ich selbst mit Hilfe der Chartanalyse die Trends der Finanzmärkte und vertraue ausschließlich meinen eigenen Analysen.
  • Ich stemme mich nie wieder gegen einen einmal erkannten Trend.

29. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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