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Höhe der Erbschaftssteuer – Klare Regelung mit Ausnahmen

Die Höhe der Erbschaftssteuer hängt von ein paar Faktoren ab. Die wichtigsten sind Nachlasswert sowie Steuersatz und Freibetrag. In Grenzfällen unangemessen hoher Steuern entlastet eine Härtefallregelung den Erben.

Stärker belastet werden viele, die im Ausland leben. Wer die Höhe seiner Erbschaftssteuer berechnen will, kann sich mit wenigen Eckdaten einen ersten Überblick über die anstehende Steuerbelastung verschaffen.

Höhe der Erbschaftssteuer – Nachlasswert als Bemessungsgrundlage

Ausschlaggebend für die Höhe der Erbschaftssteuer ist zunächst der Wert des Erbes, der Netto-Nachlasswert. Das ist das, was ein Erbe nach Abzug der Verbindlichkeiten bzw. Schulden des Vererbenden (des Erblassers) erhält. Hat er Bestattungskosten zu tragen, kann er die gesondert abziehen.

Gleich wie das Erbe auch aussieht, der Wert von Schmuck, Geldanlagen, Sammlerstücken und sonstigen Wertgegenständen berechnet sich nach dem aktuellen Marktwert am Todestag des Erblassers. Für Immobilien gibt es eigene Berechnungen. Ebenso für Betriebsvermögen und Familienunternehmen.

Höhe der Erbschaftssteuer – Steuerklasse entscheidet über Freibetrag und Steuersatz

Liegt der Nachlasswert vor, kommt es darauf an, ob und in welchem Verhältnis der Erbende mit dem Erblasser verwandt ist. Danach richtet sich nämlich die jeweilige Steuerklasse, von denen es drei gibt. Weiß der Erbe, zu welcher Personengruppe und Steuerklasse er gehört, so findet er dort auch seinen Freibetrag, den er vom Netto-Nachlasswert abziehen kann.


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Der Freibetrag wiederum ist nach dem jeweiligen Verwandtschaftsgrad gestaffelt. So haben in Steuerklasse I Ehepartner 500.000 € frei, Kinder 400.000 €. Ähnlich die Staffelung in der Klasse III. Hier geht es von Onkel und Tante bis zu Freunden und Nachbarn. Nur in der Steuerklasse II (Geschwister, Nichten, Neffen oder Stiefeltern u.a.) gibt es einheitlich 20.000 € Freibetrag.

Der Wert nach Abzug des Freibetrags ist dann ausschlaggebend für den Steuersatz. Ab einer bestimmten Summe greift immer der nächsthöhere Steuertarif. Die Bandbreite der Steuersätze findet sich in den drei Steuerklassen. In der Klasse III sind die Spitzensätze am höchsten.

Höhe der Erbschaftssteuer: Die Faustformel

Die Faustformel lautet also: Nachlasswert minus Schulden minus Freibetrag. Dieser Wert ist die Grundlage für den Steuersatz, der letztlich die Höhe der Erbschaftssteuer bestimmt. Die Daten zu den Freibeträgen und Steuersätzen finden sich in einer Tabelle.

Zum Steuersatz sollte man noch Folgendes wissen: Angenommen, der Nettowert des Erbes übersteigt die maximal zulässige Summe für eine Steuerstufe auch nur unwesentlich.

Dann kann das in der nächsten Steuerstufe zu einer unangemessen höheren Steuerbelastung führen. Um dies zu vermeiden, rechnet das Finanzamt mit einer Härteausgleichsformel, sodass dieser Effekt abgemildert wird.

Die Höhe der Erbschaftssteuer und die Freibeträge wurden mit der Reform des Erbschaftssteuerrechts 2009 geändert und 2010 nach öffentlicher Kritik nochmals nachgebessert. Dabei gab es Gewinner und Verlierer. Zu den Verlieren zählen unter anderem Geschwister. Beim Bundesverfassungsgericht liegen einige Klagen vor.

Erbschaftssteuer: Nachteil für Deutsche im Ausland

Eine Gruppe von Erben, die schon seit Jahren benachteiligt ist, sind die sogenannten beschränkt Steuerpflichtigen. Die Beschränkung betrifft leider nicht die Höhe der Erbschaftssteuer.

Sie bezieht sich auf Erben, die im Ausland leben und nur eingeschränkt Steuern nach deutschen Recht zahlen. Deren Freibetrag für deutsche Erbvermögen ist mit nur 2.000 € zehnmal geringer als der niedrigste Freibetrag nach Steuerklasse III. In bestimmten Fällen aber ist ein Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht möglich.

Details am besten mit Steuerberater klären

Insgesamt lässt sich also die Höhe der Erbschaftssteuer mit einigen verfügbaren Eckdaten recht gut abschätzen. Im Detail jedoch und je nach Fall kann es Einflussfaktoren geben, die für den Laien nicht immer auf Anhieb zu bestimmen sind.

Zum Beispiel Versorgungsfreibeträge. Die stehen Ehepartnern und Kindern zusätzlich zum regulären Freibetrag zur Verfügung. Allerdings berechnet sich deren Höhe sowohl nach Alter als auch unter Anrechnung eigener Versorgungsansprüche. Dabei wird der Versorgungsfreibetrag um den Kapitalwert steuerfreier Bezüge gekürzt. Hier kann fachmännischer Rat weiterhelfen.

1. September 2013

Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.