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Hohe Zinsen im Mittelstand: Fonds soll zur Vorsorge helfen

Wenn Sie auf Zinsen statt oder als Ergänzung zu Aktien setzen, sind Mittelstandsanleihen auf den ersten Blick attraktiv.

Wie wir auf www.gevestor.de in jüngster Zeit berichten und berichtet haben, ist das Ausfallrisiko gegenwärtig jedoch recht groß.

Die Solarbranche meldet massive Probleme, so dass Sie bei Investitionen um Ihre Rendite fürchten müssten. Für Ihre Vorsorge gibt es mit einem Fonds eine Alternative. Wir untersuchen die Chancen.

Rendite positiv

Dabei dreht es sich um einen Fonds, der auf die neuen Mittelstandsanleihen setzt. Dies ist der Fonds des Anleihe-Spezialisten Johannes Führ, der bereits einige Anleihefonds aufgesetzt hatte.

Die Rendite des Fonds ist bis dato positiv, wenngleich sie sich bezogen auf die vergangenen zwölf Monate nur auf knapp über 0% beläuft.

Für Ihre Vorsorge ist dies recht wenig – wenn Sie an Zinsen „glauben“, könnte der Fonds dennoch geeignet sein, weil er gleichzeitig hohe Sicherheit verspricht.

Am BondM – dem Index der Börse in Stuttgart – sind derzeit erst 16 Mittelstandsanleihen gelistet.

Wer in einem solchen Fonds genau diese Anleihen erwartet, wird damit dennoch ein größeres Risiko eingehen.


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Der Index notiert derzeit bei einem Stand von 96% gegenüber dem Startniveau. Der Fonds von Johannes Führ hat demgegenüber die höhere Rendite geschafft, indem er sich nicht nur auf die Mittelstandsanleihen beschränkt.

Dazu mischt der Fondsmanager Papiere von Dax-Unternehmen in das Fondsvermögen, so etwa BMW und Metro.

Vorteil: höhere Streuung

Bei nur 16 Papieren wäre die Streuung im Fonds zu gering.

Dazu ein Rechenbeispiel: fallen zwei Anleihen aus und bringen aus der Konkursmasse beispielsweise nur 50% Rückzahlung, belastet dies den Fonds um genau 1/16tel des Gesamtvermögens. Das sind 6,25% Forderungen, die wegfallen würden.

Bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 7%, den die Mittelstandsanleihen durchaus anbieten, beträgt die Jahresrendite dann 0%.

Das bedeutet aber auch: Sie wären als Investor voll darauf angewiesen, dass a) die Konkursmasse tatsächlich 50% hergibt und nicht etwa wie oft vorgekommen nur 25% bis 30%. Und b): es dürfte kein anderes Unternehmen ausfallen.

Daher ist der Fonds im Grundsatz richtig: die Streuung sollte größer sein als der Index es vorgibt.

Auf der anderen Seite kostet auch der Fonds zusätzliches Geld: die jährliche Verwaltungsgebühr liegt bei 1,15%.

Deshalb muss das Management auf Dauer höhere Renditen bieten als bislang – und ist dabei auf den Zinsmarkt angewiesen.

Dort aber sieht es zunächst nach fallenden Erträgen aus. Erhöhen die Notenbanken ihre Zinssätze nach Ablauf der schlimmsten Kreditmängel am Markt wieder, werden die Zinsen bestehender Anleihen dafür sorgen, dass deren Kurse sinken.

Ein Fonds, der auf Anleihen setzt, kommt dann massiv unter Druck.

Wir empfehlen eine Zinsalternative, wenn Sie zur Absicherung auch auf Zinsen setzen.

Ein Mischfonds wie der „Carmignac Patrimoine A“ brachte im Laufe der vergangenen Jahre im Durchschnitt jährlich mehr als 5%.

Das Management kann bis zu 50% auf Aktien setzen und so den aktuellen Börsenaufschwung voll nutzen.

Auch diesen Fonds können Sie über die Börse handeln und somit die Risiken reduzieren und gebührensparend handeln.

24. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.