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HUI Index: Goldproduzenten in einem Index zusammengefasst

Für Anleger, die an Substanz und Kapitalerhalt interessiert sind, sind Edelmetalle, speziell Gold, eine gute Beimischung für das Gesamtportfolio. Gold steht als Gegenpol zu steigender Inflation oder zu Krisen der Aktienmärkte. Auch das Investment in diverse Indices, die sich mit Gold befassen, kann für Anleger spannend sein – der „HUI Index“ ist so einer.

Der HUI Index als Investmentpool

Anleger, die sich nicht rein an Entwicklungen von Rohstoffindices beteiligen, sondern auch eine Aktienquote beigemischt wissen wollen, können beispielsweise mit einem ETF auf den NYSE Arca Gold Bugs Index partizipieren. HUI Index heißt dieser Index abgekürzt und enthält die Aktientitel international bedeutender Goldproduzenten.

Diese Unternehmen sind in direkter Weise von der Entwicklung des Goldpreises abhängig. Ein steigender Goldpreis schlägt sich unmittelbar auf die Umsatzerlöse der Unternehmen nieder, was zu einer positiven Entwicklung der Aktienkurse führen kann. Bei gegenläufiger Entwicklung der Preise betrifft dies natürlich ebenso den Umsatz.

Gold kann keine Insolvenz anmelden

Was macht Gold als Anlage denn so interessant? Gold schüttet keine Dividende aus, es ist dennoch ein beliebter Zusatz in einem strukturierten Portfolio. Physisches Gold kann keine Insolvenz anmelden und es können keine gefälschten oder unzureichenden Bilanzen auftauchen. Gold gilt auch daher als krisensicheres Edelmetall.


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Aber auch ein Investment in von der Goldförderung abhängige Unternehmen kann spannend sein. Hier unterscheidet man zwischen den sogenannten Rohstoff-Explorern und den Rohstoffproduzenten.

Die Explorer nehmen ein großes Risiko auf sich, da sie Gelder in Gebiete stecken, von denen sie sich große Goldvorkommen erhoffen. Bleibt der Fund aus, so erfährt der Aktienkurs in der Regel einen erheblichen Dämpfer – bis hin zur Insolvenz des Explorers. Die Entdeckung einer ertragreichen Goldader sorgt im Umkehrschluss für das Gegenteil und lässt die Anleger jubeln.

Explorer mit höherem Risiko als Produzenten

Das Risiko bei den Explorern ist also von einer potentiellen Entdeckung abhängig. Die Rohstoffproduzenten hingegen haben stabilere Aussichten. Hier existiert bereits eine Goldmine, aus der nachweislich Gold gefördert werden kann. Die Risiken liegen hier natürlich auf der Entwicklung des Goldpreises, aber auch zum Beispiel auf politischen Unruhen im Förderungsland.

Ein Investment in Einzelunternehmen (Explorer oder Produzenten) ist mit einem erheblichen Risiko verbunden. Anleger sollten sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass ein Totalverlust möglich sein kann. Eine solche Investition ist daher nicht immer zu empfehlen. Stattdessen kann eine ausgewogene Beimischung eines ETF auf den HUI Index oder den Goldpreis die sicherere Variante sein.

3. April 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.