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Hybridanleihen: Warum Anleger sie kaufen sollten

Seit Beginn der Finanzkrise stehen Hybridanleihen unter Druck. Mit der Pleite von Lehman Brothers war der Tiefpunkt erreicht. Vor allem von Banken emittierte Hybridanleihen sind riskant.

Warum also Hybridanleihen? Weil hohe Renditen winken.

Der Anleger sollte nur sorgfältig das Unternehmen auswählen – und das Kleingedruckte lesen. Dann lässt sich ordentlich verdienen.

Mehr dazu: Hybridanleihen: Warum werden sie herausgegeben?

Hybridanleihen: Höhere Risiken – Höhere Renditen

Es besteht kein Zweifel: Hybridanleihen sind mit höheren Risiken verbunden als normale Anleihen. Im Insolvenzfall ergeht es den Eignern von Hybridanleihen nicht viel besser als den Aktionären.

Zudem sehen die Emissionsbedingungen bei manchen Hybridanleihen auch die Aussetzung von Zinszahlungen vor, etwa, wenn das Unternehmen Verluste macht bzw. die Dividendenzahlung an Aktionäre aussetzt.

Diese Nachteile werden aber ausgeglichen, und zwar mit deutlich höheren Zinskupons und Renditen.

Der Emittent bietet gegenüber regulären Anleihen einen Zinsaufschlag von mindestens 2 Prozentpunkten. Das heißt: Wenn Sie für eine normale Unternehmensanleihe 5% geboten bekommen, erhalten Sie für die Hybridanleihe mindestens 7%, oftmals sogar noch mehr.

Die Konsequenz: Hybridanleihen sind zwar (etwas) riskanter, aber dafür auch (deutlich) rentabler. Dazu kommt: Im Zuge der Finanzkrise hat der Kurs vieler Hybridanleihen deutlich nachgegeben.

Viele notieren bei etwa 80%, zurückgezahlt werden aber 100% des Nominalwerts.


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Faktisch läuft das darauf hinaus, dass Sie als Anleger mit Hybridanleihen bei immer noch überschaubarem Risiko eine zweistellige Rendite erzielen können.

Mehr dazu: Hybridanleihen: Hohe Renditen in der Niedrig-Zins-Phase

Hybridanleihen: Das Kleingedruckte ist wichtig

Hybridanleihen haben viel mit klassischen Anleihen gemeinsam: Es gibt einen Zins-Kupon und eine jährliche Zinsausschüttung.

Beim Kauf zahlen Sie Stückzinsen. Das bedeutet: Sie zahlen dem Verkäufer eine zeitanteilige Zinserstattung als Ausgleich dafür, dass Sie beim nächsten Zinstermin die volle Ausschüttung einstreichen.

Aber es gibt auch Unterschiede zu klassischen Anleihen.

Dabei ist Hybridanleihe nicht gleich Hybridanleihe. Erst ein Blick in die Emissionsbedingungen zeigt die üblichen Ausgestaltungen.

Mehr dazu: So wichtig sind die Emissionsbedingungen

Hybridanleihen und das Kleingedruckte

  • Ausfall von Zinszahlungen: Der Emittent kann Zinszahlungen unter bestimmten Bedingungen ausfallen lassen oder aufschieben, etwa wenn das Unternehmen Verluste schreibt oder keine Dividenden an Aktionäre auszahlt.
  • Eine Auszahlung der Zinszahlungen kann auch an kritische Finanzkennzahlen gebunden sein.
  • Es gibt sogar Hybridanleihen, bei denen die Ausschüttung im Ermessen des Emittenten liegt. Hier fehlen also objektive Kriterien, an die eine Aussetzung gebunden wäre.
  • Nachzahlungspflicht: Bei manchen Hybridanleihen ist eine spätere Nachzahlung ausgesetzter Zinsausschüttungen vorgesehen, bei anderen nicht.
  • Manche Hybridanleihen erlauben auch den Ersatz ausgesetzter Zinsausschüttungen durch die Ausgabe von Aktien.

Sie sehen: Ein Blick in die Emissionsbedingungen empfiehlt sich, um nicht inakzeptable Bedingungen in Kauf nehmen zu müssen.

Mehr zum Thema: Aktien, Anleihen und Hybridanleihen – GeVestor klärt auf

15. Juni 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.