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Hypotheken: Zinsen sind nicht das einzige Kriterium

Für die Finanzierung eines Bauvorhabens ist es üblich, eine Hypothek aufzunehmen. Auch für den Hauskauf oder umfassende Renovierungsarbeiten können Hypotheken bei verschiedenen Kreditinstituten aufgenommen werden.

Was die Aufnahme einer Hypothek für zukünftige Eigenheimbesitzer bedeutet

Eine Hypothek ist der klassische Weg, wenn es darum geht, eine Immobilie zu finanzieren. Bei der Aufnahme dieser Hypothek werden dem Kreditinstitut Rechte an der Immobilie abgetreten. Dies dient als eine Sicherheit für die Bank.

Die Bank gibt dem Hypothekennehmer im Tausch gegen die Rechte an der Immobilie Geld, mit dem der potenzielle Hauskäufer oder -bauer sein Vorhaben dann in die Tat umsetzen kann. Der Begriff Hypothek bezeichnet ein Grundpfandrecht.


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Falls also der Hypothekennehmer in finanzielle Schwierigkeiten gerät und sein Darlehen nicht mehr zurückzahlen kann, hat die Bank Rechte an der gekauften oder gebauten Immobilie. Im Ernstfall kann die Bank unter gewissen Umständen das Haus sogar zwangsversteigern. Der Erlös steht der Bank dann als Entschädigung zu.

Für den Fall, dass eine Immobilie mit mehreren Hypotheken belastet ist, gibt es eine klar geregelte Reihenfolge, nach der Gläubiger ausbezahlt werden. Das Wort Hypothek stammt ursprünglich aus dem Griechischen und heißt „Unterpfand“.

Bei der Aufnahme einer Hypothek: Achten Sie auf die Zinsen!

Bei der Aufnahme einer Hypothek müssen Zinsen verglichen werden. Dies ist unerlässlich. Jedoch sind nicht nur Zinsen ausschlaggebende Kriterien, die über die Konditionen einer Hypothek entscheiden. Wie hoch eine Hypothek ist, hängt von der Höhe des Wertes der Immobilie ab.

Wie hoch die Zinsen einer Hypothek sind, wird von vielen anderen Faktoren bestimmt. Denn nicht nur die Bonität des Kreditnehmers entscheidet über die Höhe der Zinsen, auch die Laufzeit und die Summe des Darlehens bestimmen die Zinsen der Hypothek mit.

Ein weiteres Kriterium ist die Art des Zinssatzes. Der zukünftige Hausherr kann sich für einen variablen Zinssatz entscheiden oder einen Festzins vereinbaren. Zwischen diesen zwei Zinsarten kann langfristig über die Jahre je nach wirtschaftlicher Gesamtsituation ein Unterschied von bis zu 1,5% bestehen. Auch ob kostenlose Sondertilgungen möglich sind, sollte in einem Gespräch mit einem Berater geklärt werden.

Sehr wichtig bei Hypotheken: Eine umfangreiche Beratung

Auf Grund dieser vielen komplexen Faktoren ist ein Vergleich von Hypothekenzinsen nicht so leicht, wie es bei Ratenkrediten oder Geldanlagemöglichkeiten der Fall ist. Bei Geldanlagen oder Ratenkrediten reicht es, den Effektivzins zu betrachten.

Dieser beinhaltet bereits den Nominalzinssatz plus alle noch hinzukommenden Bearbeitungs- und Bereitstellungsgebühren der Bank. Nur mithilfe einer umfangreichen Beratung ist es möglich, die Hypothek mit den besten Konditionen auszuwählen. Informieren Sie sich also in jedem Fall ausführlich.

19. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.