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Ihr Geld ist in Gefahr

Im Oktober 2008 sind Bundeskanzlerin Merkel und der damalige Finanzminister Steinbrück vor die Presse getreten und haben uns gesagt: „Ihr Geld ist sicher.“

Nach der Eskalation der Finanzkrise im Jahr 2008 sollte alles besser werden. Danach hat sich wenig geändert.

Eher im Gegenteil: Die Einschläge kommen näher. Hier einige davon:

Sicherung der Spargelder gesenkt

Die EU-Kommission hat eine Richtlinie erlassen, nach der jede Bank in der Euro-Zone pro Anleger nur 100.000 € an Spareinlagen (Girokonto, Sparbuch, Tagegeld etc.) garantieren muss.

Einlagensicherung soll gemeinschaftlich gelten

Die EU-Kommission plant, dass die Banken und Sparkassen der Euro-Länder in ein gemeinschaftliches Sicherungs-System überführt werden.

Das bedeutet z. B.:

Der Fußballverein Real Madrid kauft einen Fußballspieler wie Ronaldo für wahnsinnige 100 Mio. €. Dafür leiht sich der Club diese 100 Mio. € von einer Bank.

Wenn Real dann zahlungsunfähig wird und die kreditgebende Bank durch diese und ähnliche Pleiten ebenfalls insolvent wird, zahlen Sie für Ronaldo & Co. Da kommt Freude auf…

Die Deutsche Bank wackelt

Manipulationen, Prozesse und Verluste bestimmen derzeit die Nachrichten-Lage rund um die Deutsche Bank. „Die Zeit“ fragte kürzlich schon: „ Was passiert, wenn die Deutsche Bank fällt?“

Sie verglich das mit der Titanic, die auch als unsinkbar galt. Die Zeitschrift „Der Aktionär“ schloss sich dem an und stellte die Frage: „Hat der Konzern (die Deutsche Bank)noch eine Zukunft?“


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Droht ein erneuter Banken-Crash?

Die „Wirtschaftswoche“ fragte am 19.02.2016 im Titel ihrer Ausgabe: „Wie gefährlich ist Europas Bankencrash?“

Negativ-Zinsen statt Sicherheit

Vor etlichen Jahrzehnten galt eine Einzahlung auf ein Sparbuch als mündelsichere Anlage. Angesichts der reduzierten Einlagensicherung der Spargelder gilt das nicht mehr.

Nun kommt erschwerend hinzu: Es droht Ihnen, dass von eingezahlten 100 € am Jahresende nur noch 99 € da sind.

Der fehlende Euro wäre in diesem Fall der angenommene Negativ-Zins von 1%. Der vor Jahren undenkbare Negativ-Zins droht Realität zu werden und ist es sogar vereinzelt schon.

Unsichere Banken und Negativ-Zins, aber Bargeld-Verbot droht

Derzeit wird seitens der Politik getestet, wie Sie und ich auf ein mögliches Bargeld-Verbot reagieren. Denn die Medien sind voll von diesem Thema.

Ich glaube nicht an einen Zufall, dass dieses Thema so heiß diskutiert wird. Es ist ein Testballon der Politik.

Das Bargeld-Verbot bedeutet gegebenenfalls: Sie sind gezwungen, Ihr gesamtes Geld auf dem Konto bei einer Bank oder Sparkasse zu führen.

Sie können nur noch elektronisch darüber verfügen. Sie können Ihr Geld aus dem Bankenwesen nicht abziehen und z. B. bar „unters Kopfkissen legen“.

Wenn Ihr Geld zwangsweise im Banken-System festliegt, können Sie jederzeit (teilweise) enteignet werden. In Zypern war das im Jahr 2013 schon Realität.

In jenem Jahr wiederholte deshalb Regierungs-Sprecher Steffen Seibert nochmals die (vermeintliche) Sicherheit der Spareinlagen; eine nicht haltbare Beruhigungs-Pille.

Abschaffung des 500-€-Scheins ein Vorbote

Als erste Maßnahme zum Bargeld-Verbot wird (wohl) der 500-€-Schein abgeschafft. Die lächerliche Begründung: Er würde mehrheitlich zur Geldwäsche und von Kriminellen eingesetzt.

Und wenn es dann kein Bargeld mehr gibt, müssen Sie Ihr Konto z. B. bei einer Bank führen, bei der die Nachrichten-Lage von Manipulationen, Prozessen und Verlusten bestimmt wird; Die Deutsche Bank lässt grüßen.

Hinzu kommt:

Sicherungs-Systeme reichen nicht aus

Im Falle der Insolvenz einer großen Bank oder mehrer Banken reicht das Geld der Sicherungs-Systeme nicht aus.

Spargelder über 100.000 € würden in die Haftung für die Zockerei der Banken genommen. Und wenn das nicht reicht, dann sind auch Einlagen unter 100.000 € weg; Die EU müsste es nur beschließen.

Diversifizieren Sie Ihr Geld, bevor es weg ist

Die absolute Sicherheit, die es früher gab (Spareinlagen waren mündelsicher), gibt es nicht mehr. Die eine richtige Lösung gibt es auch nicht.

Ihr Geld ist aber so sicher wie möglich, wenn Sie diversifizieren. Je nach Vermögen empfehle ich Ihnen die Aufteilung in Immobilien, Aktien und Optionen, physisches Gold und Silber sowie Tagesgeld.

Meiden Sie unsichere Anlagen wie Optionsscheine, binäre Optionen, Zertifikate, K.O.-Scheine, CFDs, etc.

Guthaben von über 100.000 € sollten Sie auf mehrere Geldinstitute aufteilen. Kommt es zum Crash oder zur Enteignung einer Anlageklasse, bleiben die anderen.

Mehr Sicherheit geht leider nicht. Aber diversifiziert aufgestellt bietet sich Ihnen eine solide Basis für jede Finanzkrise.

25. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.