Atoss: Fundamentaldaten günstig
Die weitestgehende Konjunkturunabhängigkeit der Gesellschaft kann in erster Linie auf die angebotenen Produkte, die insbesondere beim Personaleinsatz Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen versprechen, zurückgeführt werden.
Insgesamt ist es der ATOSS gelungen, die Umsatzerlöse von 27 Mio. Euro auf rund 29 Mio. Euro zu steigern. Unterm Strich verbleibt für die Aktionäre ein Gewinn je Aktie in Höhe von 1 Euro. Verglichen mit dem Vorjahresergebnis von 0,87 Euro je Aktie, kommt dies einem guten Anstieg von etwa 15 % gleich.
Es ist somit bemerkenswert, wie die Gesellschaft auch das schwierige Krisenjahr 2009 so erfolgreich bewältigen konnte. Doch so überraschend kam es durchaus nicht. Leser der Nebenwerte-Analyse wurden über die Chancen des Unternehmens bereits Ende September ins Bild gesetzt.
Der Markt registriert günstigen Wert
Damalige Kursniveaus von 11,86 Euro sahen wir, die Analysten der Nebenwerte-Analyse, auch besonders vor dem Hintergrund einer sehr guten Ausstattung mit Liquidität (rund 40 % der damaligen Marktkapitalisierung waren mit Cash unterlegt) sowie der hohen Eigenkapitalquote von 60 % als nicht gerechtfertigt an.
Mittlerweile ist diese Unterbewertung auch am Markt angekommen, so dass dies teilweise abgebaut werden konnte.
Nach Veröffentlichung des Geschäftsberichtes notiert die ATOSS-Aktie derzeit bei etwa 14,65 Euro. Im Vergleich zu unserer Depotaufnahme im Rahmen der Nebenwerte-Analyse bewegen sich die heutigen Kursniveaus um über 23 % höher als der damalige Aufnahmekurs.
Wie schon in der Vergangenheit könnte die Gesellschaft aufgrund der hohen Liquidität bald eine Sonderausschüttung vornehmen und damit den Kurs zusätzlich befeuern.
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