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Ihre Börsen-Erfolgsfaktoren: Erfahrung, Analyse und Gelassenheit

Am 14. Juli2016 fragte mich ein Leser:

„Herr Sommer, ich muss Ihnen mal ein großes Lob aussprechen: Die Art und Weise, wie Sie diese ganze Brexit-Geschichte für Ihre Leser gemanaged haben, hat mir sehr imponiert. Wie schaffen Sie das nur, in solch turbulenten Zeiten die Ruhe zu bewahren?“

Dank Brexit: Turbulenter Börsenmonat Juni 2016

Nun: Der Monat Juni war im Jahr 2016 in der Tat außergewöhnlich turbulent. Ein wichtiger Auslöser dafür waren die Börsenmedien:

Mit ihrer Zeichnung teils unglaublicher Schreckens-Szenarien heizten sie den ganzen Hype um einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union so richtig an.

Die turbulenten Folgen konnten Sie im DAX-Verlauf ablesen:

Der DAX verlor vom 7. bis zum 16. Juni zunächst -8,5%. Danach holte er in nur 5 Handelstagen alles wieder auf – nur um in den 2 Börsen-Sitzungen nach der Brexit-Entscheidung erneut um fast -11% abzustürzen.

4 Erfolgsfaktoren für turbulente Börsenzeiten

Die Frage meines Lesers war also durchaus berechtigt: Was hat mich trotz dieser Turbulenzen an den Aktienmärkten ganz entspannt bleiben lassen?

Für meine Gelassenheit in dieser Börsenphase sprachen 4 Faktoren:

Erfolgsfaktor 1: Erfahrung

Da ist zunächst einmal die Erfahrung zu nennen. Ich setze mich nun schon seit mehr als 36 Jahren professionell mit der Börse auseinander.

In dieser Zeit habe ich diverse Kursturbulenzen miterlebt, wie den Crash von 1987, die Kuwait-Krise 1990 / 1991, das Platzen der Internet-Blase von 2000 bis 2003 oder auch die Finanzkrise 2008 / 2009.

Und das waren nur einige der bedeutendsten Börsenrückgänge. Nennen Sie es also ruhig eine Art „Gewöhnungs-Effekt“. In diese Schublade passt auch die Erfahrung, dass politische Ereignisse die Börsen i. d. R. nur kurzzeitig beeinflussen.


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Vermutlich kennen Sie das Bonmot: „Politische Börsen haben kurze Beine“.

Erfolgsfaktor 2: Charttechnik

Ein weiterer Punkt für meine Gelassenheit in der heißen Brexit-Phase war das Wissen um die Charttechnik. Den nachfolgenden Chart hatte ich Ihnen bereits am 28. Juni präsentiert:

dax 30-19-07-2016

DAX 30: Haben Sie Ihre historische Chance genutzt?

Die Grafik macht Ihnen deutlich, dass es tatsächlich nur an einem Punkt hätte gefährlich werden können (blauer Kreis):

Am Freitag und Montag nach der Brexit-Entscheidung setzte der DAX exakt auf der seit 2009 gültigen Aufwärtstrend-Linie auf.

Wäre dieser Aufwärtstrend nach unten durchbrochen worden, wäre das gewiss ein fatales Signal für deutsche Aktien gewesen. Davon waren wir im Vorfeld des Brexit-Referendums jedoch klar entfernt.

Letztlich hat sich meine Chartanalyse-Trends-Prognose vom 28. Juni – wie übrigens auch schon im Februar des Jahres 2016 – erneut als zutreffend erwiesen:

„Historische Chance: Im DAX erwartet Sie ein Gewinn-Potenzial von +62%! … Am Freitag und gestern hat der DAX 30 exakt auf der seit 2009 gültigen Aufwärtstrend-Linie aufgesetzt. In der Retrospektive waren dies IMMER die Zeitpunkte mit den höchsten Gewinn-Potenzialen!“

Ich denke, die DAX-Entwicklung seither spricht für sich!

Erfolgsfaktor 3: Markt-Barometer

Das Wetter-Barometer bei Ihnen daheim zeigt an, ob Sie das Haus besser mit Regenschirm oder in Sommerbekleidung verlassen sollten. Genauso hilft das Markt-Barometer meinen Lesern dabei, das Börsenklima „richtig“ einzuschätzen.

Schauen Sie dazu nun einmal auf die nachfolgende Verlaufs-Historie des Markt-Barometers für die Wachstumsaktien-Strategie:

wachstumsaktien-strategie-markt-barometer-19-07-2016

Markt-Barometer der Wachstumsaktien-Strategie: beim Brexit-Hype nicht einmal gezuckt.

Am 3. Juni, also noch VOR den oben erwähnten DAX-Turbulenzen, notierte das Markt-Barometer bei 45%. WÄHREND der volatilen Handelswochen pendelte unser Börsenklima-Indikator jedoch zwischen 50% und 55%.

Das bedeutet: Das Markt-Barometer bewegte sich komplett in der Grünen Zone. Dieser Bereich signalisiert intakte Aufwärtstrends an den Aktienmärkten.

Anders ausgedrückt: Das Markt-Barometer zeigte sich von dem Gezerre an den Aktienmärkten VÖLLIG unbeeindruckt!

Meinen Lesern und mir vermittelte diese Entwicklung die Bestätigung, dass es sich bei dem Brexit-Hype lediglich um einen „Sturm im Wasserglas“ handelte.

Erfolgsfaktor 4: Der optimale Depot-Mix

Last not least: Aufgrund der Zusammensetzung der beiden Depots der Wachstumsaktien-Strategie war allenfalls ein geringer Einfluss zu erwarten. Das hatte ich meinen Lesern schon am 9. Juni geschrieben:

 „Sie brauchen sich zudem keine Sorgen um den Ausgang des britischen Referendums am 23. Juni zu machen. Warum? Ganz einfach: Weil Sie im Wachstumsaktien-Depot überwiegend US-Werte halten und die Wall Street mit hoher Wahrscheinlichkeit so gut wie gar nicht auf diese europäische Angelegenheit reagieren wird.“

Auch diese Einschätzung hat sich als zutreffend erwiesen:

Der Dow Jones verlor nach der Brexit-Entscheidung in der Spitze nur -5,2%. Und dieser Rückgang wurde von dem Euro-Absturz um bis zu -4,4% gegenüber dem US-Dollar weitgehend neutralisiert.

19. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.