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Immobilien: 3 Millionen Besitzer machen schon heute Verlust

Immobilien gelten vielen Bundesbürgern immer  noch als der ultimative Krisenschutz und großer Renditebringer.

Doch gilt das nur für eine Minderheit. Wie Sie wissen, bin ich gegenüber Immobilien skeptisch eingestellt – abgesehen vom selbstbewohnten Eigenheim.

Meiner Einschätzung nach läuft vor allem das Argument des Krisenschutzes ins Leere. Wenn es zu einer Krise kommt, halte ich einen flexiblen Krisenschutz für sehr wichtig.

Doch genau diese Flexibilität bieten Immobilien eben nicht. Dieses Investment ist immobil – wie der Name schon sagt.

Immobilien: Weder flexibel, noch sehr renditestark

Doch neben der fehlenden Flexibilität haben Immobilen noch weitere Nachteile:


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So sind sie gar nicht so ertragreich, wie eben viele Immobilien-Fans meinen. Das bestätigt jetzt auch eine Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW).

Darin wird aufgezeigt, dass von 7 Mio. Besitzern fremdvermieteter Immobilien die Hälfte überhaupt nichts verdient und 1/2 Mio. von Ihnen sogar ständig Verluste macht. Unter Berücksichtigung der Inflation sind es sogar noch mehr.

Doch auch diejenigen, die im Plus sind, haben meist nur bescheidene Renditen: 57,5 % der Vermieter schaffen gerade einmal eine Rendite von mageren 2 %. Nur 18 % erreichen eine Rendite von 5 und mehr %.

Daran sehen Sie, dass Immobilien keineswegs ein sicherer Renditebringer sind, wie die heute nach oben schießenden Preise suggerieren.

Achtung: Fremdvermietete Immobilien können sich als Falle erweisen

Ich sehe fremdvermietete Immobilien sogar als Falle an; jedenfalls dann, wenn auf ihnen noch Hypotheken lasten. In einer Deflation fallen sie deutlich im Wert.

Dadurch kann es dann schnell zu Zwangsversteigerungen wegen Tilgungsausfällen oder Wertverlusten der Immobilien kommen.

Zudem drohen staatliche Zwangsabgaben, weil sich die öffentliche Hand in Krisenzeiten auf diese Weise zusätzliche Einnahmequellen schaffen könnte.

Mit keiner Geldanlage sind Sie so sehr an den Staat und dessen Wohlgefallen gebunden wie mit einer Immobilie, die Sie weder verstecken, noch umschichten oder ins Ausland bringen können.

Schon die Eurokrise hat gezeigt, dass Immobiliensteuern die ersten Maßnahmen waren, die Staaten in der Krise getroffen haben.

Fazit: Immobilien als Krisenschutz zu unsicher und unflexibel – besser Finger weg

Deshalb bleibe ich dabei: In Krisenzeiten gilt es flexibel zu sein. Ihre Kapitalanlagen sollten schnell umschichtbar sein. Daher sollten Sie außer dem selbstgenutzten Wohneigentum einen Bogen um Immobilien als Investment machen.

15. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.