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Immobilien-Boom: nicht in allen Großstädten

Wenn man mit anderen Immobilien-Investoren spricht, die noch nicht so lange am Markt aktiv sind, tauchen doch immer wieder erstaunliche Ansichten auf. Eine Tatsache, auf die man dabei immer wieder stoßen kann: Wer in Großstädte investiert, kann auf jeden Fall auf eine deutliche Steigerung setzen.

Eine solche Denkweise führt sicherlich auch dazu, dass in vielen deutschen Großstädten die Preise immer weiter anziehen. Aber hier müssen Investoren gewarnt werden: Großstadt ist nicht gleich Großstadt.

In welchen Städten steigen die Preise tatsächlich?

Klar, an der Spitze rangieren Metropolen wie München, wo die durchschnittlichen Quadratmeterpreise jetzt schon bei weit über 4.000 € angekommen sind. Laut aktueller Auswertungen sind in München die Preise für Wohnimmobilien in den vergangenen 10 Jahren um immerhin 53 % angestiegen.


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Direkt danach in der Statistik folgen weitere deutsche Metropolen wie zum Beispiel Hamburg (+47 %) und Berlin. Die Bundeshauptstadt bringt es immerhin einem jahrelangen Dornröschenschlaf nun auch ein Zuwachs von 43 %.

Dresden und Leipzig: Hier sinken die Durchschnittspreise

Großstadt ist jedoch nicht gleich Großstadt. Da kommt es schon ganz entscheidend auf die Lage an. Vor allem in Metropolen im Osten des Landes finden sich auch Rückgänge. So ist laut der Auswertung von Immowelt in Leipzig der durchschnittliche Kaufpreis um 25 % gesunken. In Dresden fiel der Rückgang mit 7 % etwas geringer aus.

Doch die größten Rückgänge gab es in zwei Metropolen im Ruhrgebiet. Laut Immowelt sind in Dortmund auf Sicht von zehn Jahren die Preise um 24 % zurückgegangen. In Essen fiel der Rückgang mit 26 % sogar noch größer aus.

Metropolen: keine Garantie für steigende Preise

Man kann diesen Ergebnissen ganz klar erkennen: Auch in Großstädten gibt es keine Garantie auf steigende Preise. Sicherlich gibt es zahlreiche Stadtteile in Essen und auch in Dortmund, in denen in den vergangenen zehn Jahren die Preise deutlich angezogen haben.

Doch diese Entwicklung in Teilbereichen der Städte konnte die negative Tendenz in der gesamten Stadt nicht auffangen. Allerdings sollte an dieser Stelle noch festgehalten werden, dass diese Zahlen eine deutliche Vereinfachung darstellen.

Durchschnittsdarstellung – nicht immer Aufschlussreich

So weist Köln laut dieser Statistik ein Minus von einem Prozent auf Aufsicht von zehn Jahren auf. Ich lebe schon seit mehr als zehn Jahren in Köln und kann nur sagen, dass es mir an dieser Stelle schwer fallen würde, Objekte zu finden die heute billiger als vor zehn Jahren sind.

Solche Statistiken haben eben immer auch das Problem der Durchschnittsdarstellung. Statistiken geben eben immer nur einen geglätteten Wert wieder. Das muss jedem bei solchen Daten auch klar sein.

27. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.