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Immobilien-Eigentümer aufgepasst: Hier gibt’s Geld von EU, Bund und Ländern

Die EZB wirft mit Geld derzeit geradezu um sich. Das sind keine guten Nachrichten für Bürger, die den Wert ihres Geldes dauerhaft erhalten wollen. Was aber tun gegen die ruinöse Geldpolitik der EZB?

In Zeiten niedriger Zinsen ist es immer eine gute Idee, Geld in den Um- oder Ausbau der Immobilien zu investieren. Denn damit schafft man bleibende Werte. Zudem kann mit Maßnahmen, die heute durchgeführt werden, einer möglichen späteren Teuerung vorgebeugt werden.

Und noch ein gewichtiges Argument spricht für solche Maßnahmen: die öffentliche Förderung. Denn für viele wohnraumbezogene Projekte gibt es Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen. Dabei muss man zunächst einmal wissen, was alles förderfähig ist und wo man das passende Förderprogramm finden kann.

Welche Maßnahmen förderfähig sind

Förderfähig ist erstaunlich Vieles, und einiges davon haben die Meisten womöglich gerade nicht im Kopf, wenn man an Bau-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen denkt. Hier ein paar Beispiele für Maßnahmen, für die man womöglich eine öffentliche Förderung bekommen kann:

  • Altersgerechter Umbau: Falls man etwa ein barrierefreies Bad einbauen oder die Türschwellen zwischen den einzelnen Zimmern entfernen will – für den altersgerechten Umbau in Eigenheim oder Mietobjekt gibt’s beispielsweise Geld von der bundeseigenen Förderbank KfW.

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  • Energieeffizientes Bauen oder Sanieren: Eine bessere Dämmung, der Einbau von Isolierfenstern, der Austausch einer alten Heizung durch eine neue, energiesparende. Unzählige Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen stehen hier zur Verfügung. Dabei ist es die eigene Sache, ob man lieber einen Zuschuss beantragen oder ein zinsgünstiges Darlehen bzw. einen Ergänzungskredit in Anspruch nehmen möchte.
  • WEG-Modernisierung: Angenommen, eine Wohneigentümergemeinschaft beschließt, das Gemeinschaftseigentum (also die Teile der Wohnanlage, die allen zusammengehören und nicht auf einzelne Wohneinheiten entfallen) zu modernisieren. Dann sind dafür Zuschüsse für die gesamte WEG erhältlich. So zum Beispiel im Land Baden-Württemberg, wenn es um das energieeffiziente Sanieren, altersgerechte Umbauen oder um die Erreichung des Energieeffizienz-Standards (KfW-Effizienzhaus) geht.
  • Mietwohnungs-Modernisierung: Maßnahmen, die den Energieverbrauch einer Mietwohnung senken oder die auf ein barrierefreies Wohnen abzielen, werden ebenfalls in Baden-Württemberg besonders gefördert. Die Förderung erhalten die Vermieter, denen die betreffenden Mietobjekte gehören.
  • Schaffung von Wohnraum für Studenten: Das Land Bayern und die Bayerischen Kommunen bzw. Landkreise zeichnen verantwortlich für dieses Förderprogramm. Demnach erhält Zuschüsse, wer in Universitätsstädten neue Studentenwohnungen schafft, bestehende instand setzt, erweitert oder auch nur möbliert.
  • Einbau von Schallschutz-Fenstern: Ein spezielles Förderprogramm zum Einbau von Schallschutzfenstern hat beispielsweise das Land Berlin aufgelegt. Wer demnach eine Immobilie hat, die an eine vielbefahrene Verkehrsader oder oberirdischen S-Bahnstraßen angrenzt, kann sich den Einbau schallgedämmter Fenster bezuschussen lassen.

Dies alles sind nur einige Beispiele für die breite Palette förderfähiger Maßnahmen – es gibt noch einige weitere, die von Bund, Ländern oder Kommunen finanziell bezuschusst oder begünstigt werden. Hier stellt sich natürlich die Frage, wo man die entsprechenden Förderprogramme finden kann.

Recherche in Förderdatenbank lohnt

Eine Nachfrage bei der Hausbank oder Bausparkasse führt die Meisten oft nicht weiter. Deren Mitarbeiter verkaufen lieber eigene Darlehen, als den Kunden zu einem zinsgünstigen Förderdarlehen oder gar einem öffentlichen Zuschuss zu verhelfen.

Daher sollte man es sich leicht machen: Recherchieren Sie einfach in der Förderdatenbank des Bundes. Sie ist problemlos ohne Registrierung und Login im Internet erreichbar. Auf der Webseite der Förderdatenbank wählt man in der Suchmaske einfach die Suchkriterien aus.

Der Vorteil: Nicht nur die bundeseigenen Programme werden angezeigt, sondern auch diejenigen der einzelnen Länder, Kommunen und sonstiger Fördergeber. Dann kann man in Ruhe prüfen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie die entsprechende Förderung beantragt werden kann.

21. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.