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Immobilien: Gefahr für den größten offenen Immobilienfonds?

Immobilien sind stabile Sachwerte bieten Ihnen aktuell einen Schutz gegen die Schuldenkrise der Staaten. Eine der Anlageformen, die aktuell empfohlen werden können, sind offene Immobilienfonds.

Mit der Investition in einen offenen Immobilienfonds beteiligen Sie sich gleichzeitig an mehreren Immobilien. Auf diese Weise können Sie von einer grundsätzlichen Stabilität profitieren.

Der größte, beste und von uns empfohlene „HausInvest“ fusioniert zum 30.9. mit dem kleinen Bruder „HausInvest Global“. Rechnerisch reduziert sich Ihre Rendite. Investieren Sie trotzdem.

Dieser Fonds rentiert weiterhin mit 3,5% bis 4% jährlich. Andere Fondsgesellschaften hingegen müssen ihre Fonds weiterhin geschlossen halten. Das bedeutet:

Investoren müssen entweder warten, bis die Anteile von der Gesellschaft zurückgenommen werden – oder sie verkaufen an der Börse. Die Abschläge sind jedoch hoch.

Immobilien: Größter Fonds mit 12,3 Milliarden Euro Volumen

Es entsteht ein neuer Fonds namens „HausInvest“. Das Volumen liegt bei 12,3 Milliarden Euro. Das heißt: der neue Fonds wird, wie kürzlich schon beschrieben, sehr stabil und sicher für Sie sein. Daher ist er ein „Kauf“.

Steuerlich oder von der Kosten-/Gebührenseite her erleiden Sie als Investor bei der Fusion zum 30.9. keinen Nachteil. Einzig die Rendite kann kritisch sein: Der HausInvest Europa schafft etwa 4 Prozent, der kleine Bruder „HausInvest Global“ dagegen 2,2 Prozent.


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Immobilien: Mischung reduziert die Rendite fast gar nicht

Analysten fürchten eine Verwässerung und eine Gesamtrendite von ungefähr 3 Prozent, was jedoch überhaupt nicht der Fall ist. Nur 10 Prozent des neuen Fondsvolumens kommen vom „HausInvest Global“. Der Taschenrechner allein gibt also schon Entwarnung.

0,9 mal die alte Rendite von 4 Prozent ergeben 3,6 Prozent Rendite + 0,2 Prozent (ein Zehntel) vom „HausInvest Global“ machen zusammen 3,8 Prozent Rendite. Da die Preise aber sogar noch anziehen werden, haben Sie sehr bald wieder eine Rendite von deutlich mehr als 4 Prozent.

Immobilien: 30% und höhere Abschläge…

Vorsicht: Wer etwa den „AXA Immoselect“ im Depot hat, muss an der Börse zurzeit mit Abschlägen – bezogen auf den Immobilienwert der Fonds – in Höhe von mehr als 30% kalkulieren.

Beachten Sie dazu die vergleichsweise lange Zeit, bis die Entscheidung über den tatsächlichen Wert des Fonds fällt. Bis dahin können sich auch steigende Immobilienpreise wieder kursfördernd im Fonds niederschlagen.

Immobilien: Fondsbörse vermeiden

Wir meinen, dass die Fondsbörse eine gute Möglichkeit darstellt, wenn Sie in den kommenden Wochen oder Monaten Liquidität für andere Investitionen suchen. Dann sind die genannten Abschläge kein großes Problem. Nur:

Wer seine Rendite maximieren möchte, fährt mutmaßlich in vielen Fällen besser damit, bis zur Entscheidung über die Wiederaufnahme des Fondsbetriebs zu warten. Hier die einzelnen Termine:

  • Der AXA Immoselect wird wie beschrieben im Oktober 2014 aufgelöst werden.
  • Der bekannte CS Euroreal muss bis 19. Mai den Betrieb wieder aufnehmen oder die Auflösung beschließen. Zur Zeit gibt es an der Börse Abschläge von etwa 20%.
  • Für den DEGI Europa verzichten Investoren an der Börse zur Zeit auf ungefähr 32%. Achtung: Zum Ende September 2009 wird auch dieser Fonds aufgelöst.
  • Der Schwester-Fonds DEGI International schließt am 15. Oktober 2014. Der Börsenabschlag beträgt nunmehr etwa 33%.
  • Schon am 7. Mai 2012 schließt der KanAm grundinvest seine Pforten – oder nimmt den Betrieb wieder auf. Derzeit wird der Fonds respektive seine Anteile mit –25% an der Börse gehandelt.
  • Der „US-grundinvest“ derselben Gesellschaft schließt am 31. März.
  • Der bekannte Morgan Stanley P2 Value wird am 30. September 2013 aufgelöst. Der Börsenabschlag: -46%.
  • Auch der SEB ImmoInvest steht unter Druck. Am 6. Mai geht es für den Fonds dem Ende entgegen. Der Börsenabschlag: -21%.

Fazit: Überlegen Sie richtig, bevor Sie investieren. „HausInvest“ ist aktuell empfehlenswert.

8. April 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.