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Immobilien in der Deflation verlieren stark an Wert

Wie Sie sicherlich wissen, vertrete ich bei der Erklärung wirtschaftlicher Krisen den Ansatz der Deflation.

Das gilt ganz besonders für die aktuelle Marktlage, wie wir sie in Europa erleben:

Jahrelang sorgten Meldungen über eine bevorstehende Inflation oder sogar eine Hyperinflation für hektische Betriebsamkeit bei vielen Investoren.

Insbesondere der deutsche Immobiliensektor hat davon massiv profitiert. In vielen Regionen unseres Landes sind die Immobilienpreise zuletzt massiv angestiegen.

Das gilt nicht nur für Häuser und Eigentumswohnungen, sondern auch für Mietwohnungen.

Erschreckendes Beispiel aus dem Rheinland

Ein besonders drastisches Beispiel habe ich kürzlich aus Düsseldorf gehört: Da erzählte eine Maklerin mit breitem Grinsen im Gesicht, wie sie den Ertrag ihrer Wohnungen gesteigert habe:


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Nach dem Kauf eines Objekts hatte sie dieses kernsaniert. Danach sollten die Mieten im Vergleich zum vorherigen Niveau um 50 – 60 % angehoben werden – allein das ist schon ein massiver Eingriff.

Doch danach setzte die Maklerin auf die Vermietung möblierter Wohnungen. Hier gelten keine Mietspiegel oder Mietobergrenzen.

Im Durchschnitt schaffte es die Maklerin danach, die Wohnungen für deutlich über 20 € pro Quadratmeter zu vermieten. Bezogen auf das Ausgangsniveau entspricht das einer Steigerung von mehr als 300 %.

An dieser massiven Übertreibung erkennen sie ganz klar: Hier läuft etwas schief. Solche Wertzuwächse und Renditen mit Immobilien sind nicht nachhaltig.

Jetzt ist das Risiko bei Immobilien in Deutschland für Preisrückschläge viel zu groß

Persönlich erwarte ich eine massive Korrektur der aktuellen Kaufpreise wie auch der Mietniveaus.

Daher kann ich derzeit nur an Sie appellieren, nicht mehr auf den fahrenden Zug bei den Immobilien auf zu springen, denn das Risiko für Sie ist hierbei einfach zu groß.

In der Geschichte hat sich immer wieder gezeigt, wie stark Immobilien speziell in deflationären Phasen gelitten haben. Der Kernpunkt dahinter sind die Kredite der Immobilienkäufer.

In einer Deflation haben die Menschen grundsätzlich weniger Geld zur Verfügung, doch die Summen für den Schuldendienst bleiben gleich.

Damit verringert sich das frei verfügbare Einkommen. Wenn Immobilien gerade so auf Kante finanziert wurden, wächst das Risiko für ein Platzen des Kredits massiv an.

Fazit: Finger weg! Risiko zu hoch

Experten für Zwangsversteigerung erwarten eine wahre Welle innerhalb der nächsten Jahre – wenn es bei den Zinsen wieder nach oben geht.

Sie tun also gut daran, diesen Sektor wegen der großen Risiken zu meiden.

Streuen Sie Ihr Vermögen lieber flexibel auf verschiedene Anlageklassen wie Fremdwährungen, Edelmetalle oder auch ausgewählte Aktien!

4. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.