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Immobilien in Lettland: Eigner sollen hohe Steuern zahlen

Geraten die Staatsfinanzen außer Kontrolle, wird der Staat nervöser und gieriger. Lettland zeigt: auch Immobilienbesitzer geraten dann in den Fokus. Wir empfehlen Ihnen jetzt bereits, sich auch in Deutschland zu schützen.

70% Steuern auf Mieten drohen

„Enteignung“ ist ein harter Begriff, aber wie sonst sollen wir solche Pläne nennen: Immobilien in Lettland sind dem Staat schutzlos ausgeliefert. Der Staat plant (noch plant er nur): 70% Steuern auf Mieteinnahmen, hohe Besteuerung auf Wohneinheiten mit mehr als 40 Quadratmeter Wohnfläche. So meldet es Günter Hannich vom „Crash-Investor“. Alles demokratisch legitimiert.

Grund ist die extreme Verschuldung in Lettland und die Unfähigkeit, sich weiteres Geld an den internationalen Finanzmärkten zu leihen. Schon der internationale Währungsfonds hat dort seinen Riegel vorgeschoben. Das Traurige: Lettland ist Nachahmer und Vorbild zugleich auch für unsere Politik.

Hohe Steuern lassen sich fast problemlos durchsetzen, selbst Lasten auf Immobilien. Das Deutschland der 20er Jahre hat es in der Praxis selbst schon gezeigt. Wir haben also Erfahrung darin. Leider gibt es auch schon Parallelen zur aktuellen Situation in Lettland. Auch bei uns lassen sich nicht mehr alle Anleihen des Staates platzieren.


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Die Staatsverschuldung explodiert. Die Arbeitslosigkeit wird nach dem Auslaufen der Kurzarbeit-Programme spätestens 2010 steigen, 5 Millionen Arbeitslose sind in Sichtweite. Wie in Lettland wird die Zahlungsunfähigkeit für Immobilienkredite steigen.

Rechnen Sie mittelfristig mit dieser Entwicklung an den Immobilienmärkten: die Mietzahlungsfähigkeit sinkt, die Steuergier des Staates (besonders für die Mieten, eventuell getarnt als „Solidaritätsabgaben“) steigt, die Immobilienpreise werden schwanken.

Nicht betroffen: Selbst genutzte Eigenheime

Daraus leiten wir allerdings keine Schnellschüsse ab. Meine Empfehlung: selbst genutzte Eigenheime sind wie mehrfach beschrieben für die kommenden Jahre eine der besten Schutzpositionen überhaupt. Die Rendite aus vermieteten Immobilien hingegen kann unter Druck geraten.

Neuinvestitionen in vermietete Immobilien sollten gut kalkuliert und durch günstige Einstiegspreise abgesichert werden. Insbesondere Ferienimmobilien werden für die Zeit von 1 bis 3 Jahren noch einmal kaufmännisch schwierig zu halten sein. Die zunehmende Arbeitslosigkeit wird mit geringerer Zahlungsbereitschaft für Ferien zusammenfallen.

Deshalb sind Immobilien nicht der einzig empfehlenswerte Schutz in der gegenwärtigen Wirtschaftssituation. Günter Hannich etwa empfiehlt, auch unterschiedliche Währungen zu halten.

Cash-Depot des Crash-Investors für die Deflation
NameKaufdatumKaufkursAktuellÄnderungZinsDepotanteilEmpfehlung
Euro1,75%10%Kaufen
Franken (CH)01.01.080,610,668,75%10%Kaufen
Krone (Norwegen)23.01.090,110,121,75%5%Kaufen

Kaufkurse werden berechnet als: 1 Schweizer Franken kostet aktuell 0,66 Euro. ´Währungsinvestitionen sichern Sie zusätzlich ab.

Langfristig aber sind Immobilien für die kommende Inflation ein brauchbarer, bewährter Schutz. Verkaufen Sie deshalb nicht übereilt Immobilien, selbst wenn die Preise zunächst fallen sollten.

Kurzfristige Handlungshinweise für fallende Preise stellt Günter Hannich im „Crash-Investor“ vor. Sehen Sie selbst.

24. August 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.