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Immobilien Investments in Fonds oder in eigene Immobilien

Die führenden Branchenverbände prognostizieren eine Rückkehr der Vernunft bei den deutschen Anlegern zur vermieteten Immobilie.

Ob Sie dafür direkt über Eigentumswohnung und Mehrfamilienhaus oder indirekt über einen Fonds investieren sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Immobilien Investments in 2011 und wie die Erwartungen für 2012 sind

Rund 108 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr in deutsche Wohnimmobilien investiert und auch für 2012 rechnen die Makler bundesweit mit anhaltendem Interesse.

In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) unter 750 Maklern rechnen 74% mit einem Zuwachs im Segment der Mehrfamilienhäuser zur Geldanlage und auch für Eigentumswohnungen sehen 66% der Befragten ein wachsendes Interesse.

Das schlägt sich auch auf die Preise durch.

So meldet der Hauspreisindex (HPX) im Dezember 2011 ein Allzeithoch für das Segment Eigentumswohnung von 105,48 Punkten und auch Marktforschungsinstitute wie Bulwien-Gesa sehen zumindest im Neubau von Eigentumswohnungen Preissteigerungen von über sieben Prozent.

Mit den steigenden Preisen gehen sinkende Renditen einher, denn durch die bestehenden Mietverträge und die Gesetze zu Mietrecht und Mieterhöhungen ist die Ertragsseite begrenzt.


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Mein Tipp: Studieren Sie die Mietenentwicklungen in Ihrem Zielmarkt und setzen Sie die Marktmieten ins Verhältnis zum Mietspiegel.

Ihre Chancen liegen im Kauf von unterbewerteten Immobilien mit Potential zur Mietsteigerung und damit auch der Wertsteigerung.

Alles selbst machen oder lieber in einen Immobilien Fonds investieren?

Der Deutsche liebt das „Do-it-yourself“-Prinzip und das gilt auch bei Immobilien. Das fehlende Know How wird sich im schlechtesten Fall am Stammtisch, bei Freunden oder Verkäufern geholt oder im besseren Fall über Fachbücher, Seminare und Trainings.

Es bleibt ein zeitlicher Aufwand, den Sie durchaus einmal mit dem Verdienst in Ihrem Haupteinkommen kalkulieren sollten.

In einem Immobilienfonds wird dieses Know How durch ausgebildete Fachkräfte eingekauft.

Ob nun Variante eins oder zwei besser ist, lässt sich nicht verallgemeinern. Eine Vielzahl von privaten Anlegern ist sehr erfolgreich mit direkten Investments und erzielen laufende Renditen und Wertsteigerungen von denen die meisten Immobilien-Fonds nur träumen.

Die Rückschläge der Fondsindustrie in den vergangenen Jahren machen es schwer, entsprechendes Vertrauen darzustellen und statt klaren Resultaten als Referenz arbeiten die Strukturvertriebe der Fonds lieber mit dem altbewährten Angstprinzip.

Laufende Kosten von zwei bis fünf Prozent, Ausgabeaufschläge von fünf Prozent und mangelnde Transparenz zum Zeitpunkt des Zeichnens stehen ebenso oft auf der Negativseite, wie mangelnde Informationen über Ihr Investment.

Sie können das ausprobieren, indem Sie bei einem beliebigen Fonds nach der konkreten Zusammensetzung der Immobilien, dem Leerstand, der Rendite, dem Mietausfall und dem verantwortlichen Verwalter fragen.

Und Sie werden diese Auskunft nicht in diesem Telefonat bekommen können, schon alleine weil es für die Vielzahl der Objekte verschiedene Verwalter gibt und diese Daten nur Quartalsweise erhoben werden.

Der Fonds verwaltet das Fondsvermögen, Ihr Geld ist Mittel zum Zweck. Im Unterschied zur dritten Lösung, dem privaten Immobilien Asset Management. Ihr privater Immobilien Asset Manager liefert Ihnen die klassische Verwaltungsleistung zu einem kalkulierbaren Festpreis und das erweiterte Management Ihrer Immobilien Assets auf Erfolgsbasis.

Er verwaltet und managt persönlich und kompetent Ihr individuelles Portfolio, erstellt Strategien zu Aufbau und Zusammensetzung und kümmert sich.

Mein Tipp: Googeln Sie nach Ihrem privaten Immobilien Asset Manager, prüfen Sie Kostenstruktur, Ausbildung und Erfahrung und entscheiden Sie dann, ob Sie wirklich alles selber machen wollen, einem fremden Fonds Ihr Geld anvertrauen oder Ihren eigenen „Fonds“ besitzen wollen.

Ihre Zeit ist schließlich auch Geld wert.

29. Februar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.