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Immobilien: Ist Betongold noch eine sichere Altersvorsorge?

Immer größer wird die Angst der Deutschen vor der Altersarmut. Immer öfter wird auch in den Medien über das Problem berichtet. Die Renten der künftigen über 65-Generationen fallen zum Teil erschreckend gering aus.

Während die Basis der jungen Einzahler weiter schrumpft, steigt gleichzeitig der Anteil der Rentenempfänger. Doch aufgrund der niedrigen Zinsen entscheiden sich mehr und mehr Menschen gegen eine herkömmliche private Altersvorsorge. Umso gefragter ist im gleichen Zug das Immobilien-Eigentum.

Private Altersvorsorge wird skeptisch betrachtet

Laut des im März des Jahres 2016 durchgeführten AXA Deutschland Reports zur Ruhestandplanung entschlossen sich 55 % aller Erwerbstätigen wegen des niedrigen Zinsniveaus gegen einen weiteren Ausbau der privaten Altersvorsorge. Befragt wurden repräsentativ gestreute Personen aus allen Bundesländern.

Statt Riester-Rente und Co setzte der größte Teil der Befragten auf eigengenutzte Immobilien (18 %) und ein nahezu gleich großer Teil auf vermietete (16 %). Jeder vierte Erwerbstätige plant also die Anschaffung einer Immobilie. Erst danach folgen Spareinlagen, alternative Formen der Altersversorge, Gold und Aktien.

Betongold statt Riester

„Betongold“ ist nicht nur aufgrund des niedrigen Leitzinses so attraktiv. Es bietet auch weitere Vorteile: So wurde jahrelang suggeriert, dass Immobilien gerade in Zeiten der Wohnungsknappheit größtmögliche Sicherheit bieten. Aber ist das wirklich noch so?


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Risiken der Altersvorsorge mit Immobilien

Zum einen macht es auch bei der Altersvorsorge durchaus Sinn, nicht alles auf eine Karte zu setzen, sondern intelligent zu streuen. Denn auch der Immobilienmarkt ist Entwicklungen unterworfen, die den wohl verdienten Ruhestand sonst gefährden könnten.

Aufgrund des demografischen Wandels wird das Bevölkerungswachstum in Deutschland nicht unbedingt voranschreiten – es bleibt abzuwarten, welche Rolle die Zuwanderung hier künftig noch spielen wird. Leerstand droht, ungünstiger geht es kaum. Und je weniger Interessenten auf ein Objekt kommen, desto mehr sinken die Miet- oder Verkaufspreise und desto mehr steigen die Ansprüche. Für rentable Vermietungen sind das keine guten Voraussetzungen.

Ohnehin ist im mittleren bis höheren Preissegment heute schon Qualität gefragt. Renovierungs- und Sanierungskosten, die einfach nötig sind, können jetzt schon schnell ganze Jahresmieten verschlingen und werden oft beinahe nach jedem Mieterwechsel durchgeführt.

Aber: Wie sorgt man sicher vor?

Etwa drei Viertel aller befragten Bürger erwartet eine deutliche Verschlechterung der finanziellen Situation im Alter. Natürlich wird dann nach Auswegen gesucht und Immobilien sind hier sicher nicht die schlechteste Lösung.

Beim Kauf sollte man dann aber lieber in attraktive Wohnlagen investieren, die auch noch gefragt sind, wenn der Markt sich ausdünnt. Man sollte zudem möglichst nicht das ganze Konzept ausschließlich darauf aufbauen. Eine gesunde Mischung verschiedener Anlageformen birgt weitaus weniger Risiken.

30. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Maria Schädlich
Von: Maria Schädlich.