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Immobilien zunehmend als Inflationsschutz gefragt

Die entscheidende Frage lautet: Lohnt sich ein Immobilien-Investment oder lohnt es sich nicht?

Der Blick auf die Miet- und Preisentwicklung der letzten Jahre und Monate bietet ein durchaus ambivalentes Bild.

In den meisten Fällen konnte die Preisentwicklung der Immobilien nicht mit der allgemeinen Preisentwicklung für Güter und Dienstleistungen mithalten.

Steigerungsrate bislang unter Inflationsrate

Die Steigerungsrate lag zumeist unter der jährlichen Inflationsrate, die in Deutschland regelmäßig einmal im Monat als Verbraucherpreisindex vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht wird. Das ist die schlechte Nachricht.

Aber: Inflationsgefahr steigt

Die gute Nachricht lautet aber: Mit einer Immobilie sind Sie gegen den sehr wahrscheinlichen Kaufkraftverlust unserer Währung bestens gewappnet. Die Griechenlandkrise hat gezeigt:

Der Euro steht auf immer wackligeren Beinen. Nach der Hilfe für Griechenland sind weitere milliardenschwere Stützungen für Spanien, Italien, Irland und Portugal zu erwarten.


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Für den Euro bedeutet dies eine Aufweichung: Es wird immer mehr Geld „gedruckt“.

Bis jetzt weisen die Verantwortlichen der Europäischen Zentralbank Spekulationen über eine nahende Inflation vehement zurück. Tatsächlich aber wird eine Inflation immer wahrscheinlicher.

„Betongold“ besserer Inflationsschutz als Gold

Viele Anleger haben deswegen bereits massiv Gold gekauft – denn als Krisenwährung ist das gelbe Metall sehr beliebt. Als Inflationsschutz sind Immobilien aber besser.

Denn:

  • Immobilien schwanken weit weniger im Wert als Gold, das zwar als Inflationsschutz sehr beliebt ist, das aber immer auch als Spekulationsobjekt gehandelt wird.
  • Es wäre für Regierungen ein Leichtes, den Goldbesitz einzuschränken, zu verbieten oder zumindest ausgesprochen hoch zu besteuern. Eine ganze oder teilweise Enteignung wäre in einem demokratischen Land vergleichsweise leicht durchzusetzen, denn sie würde vorwiegend die Reichen treffen – nur die kommen überhaupt auf die Idee, große Teile ihres Vermögens in Gold anzulegen. Dagegen ist Immobilienbesitz weit verbreitet. Damit sind Enteignungen oder höhere Steuern sehr viel schwieriger durchzusetzen.
  • Immobilien haben einen realen Nutzen – sei es als Unterkunft für den Eigentümer selbst, sei es als Mietobjekt, das regelmäßige Erträge abwirft. Bei einer starken Inflation mögen die Mieten zwar womöglich zeitweise ausfallen – aber ein kompletter Wertverlust tritt auch bei Mietimmobilien nicht ein – zumindest nicht dauerhaft.

Inflationserwartungen lassen Preise steigen

Selbst wenn es in den nächsten Jahren nicht wie befürchtet zu einer Inflation kommt – die Inflationserwartungen der verschiedenen Investoren heizen schon jetzt die Immobilienpreise an.

Nichts könnte diese Entwicklung eindrucksvoller belegen als der jüngste Preisanstieg bei Bestandsimmobilien, wie ihn der Hauspreisindex von Hypoport für das 2. Quartal 2010 auf der Basis realer Transaktionspreise verzeichnet hat.

Die günstigen Zinsen für Baudarlehen dürften zudem in den nächsten Monaten die Nachfrage nach Immobilien weiter anheizen – auch das ein Indiz dafür, dass die Immobilienpreise ebenfalls weiter steigen werden.

13. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.