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Immobilien-Trend: Parkhäuser sind die Stadtwohnungen der Zukunft

Viele Investoren denken sicherlich ähnlich: Wohnungen in Toplagen bekommt man heutzutage nur noch mit sehr, sehr viel Glück oder mit entsprechend viel Vermögen. Immerhin ist das Angebot knapp und die Nachfrage – wenn es die Wohnungen denn gäbe – hoch. Das könnte sich in Zukunft aber wieder ändern.

Wie das möglich sein soll? Die Antwort findet man auf der Straße. Denn der Autoverkehr ist in den Großstädten auf dem Rückzug. Vor dem Hintergrund der Wohnungsknappheit in den Ballungsgebieten könnte es bald eine Lösung geben: Parkhäuser werden zu Wohnungen umgewandelt.

Verändertes Mobilitätsverhalten in den Städten

Carsharing, U-Bahn oder Fahrrad – der Stadtbewohner findet heute einige Alternativen, um weniger Auto fahren zu müssen. Die Idee aus Parkhäusern Top-Innenstadtlagen zu machen, liegt also näher als man im ersten Moment denkt.

Denn auch wenn man jetzt im ersten Moment an die überfüllten City-Parkhäuser denkt: Es gibt zahlreiche Betonklötze, die nicht ausgelastet sind oder leer stehen. Sie haben vielleicht nur einen anderen Eindruck, weil sie eher zu Hochzeiten im Parkhaus sind.

Parkhäuser nur bis zu 60 % genutzt

Laut Bundesverband Parken ist praktisch kein Parkhaus zu 100 % ausgelastet. Die meisten sind lediglich bis zu 60 % besetzt. Und genau dieser Platz könnte mitten in der Stadt doch viel besser genutzt werden, oder etwa nicht? Zumindest einen Teil – die oberen Etagen der Parkhäuser, könnte man für Wohnungen nutzen.


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Und der Konjunktiv muss in diesem Zusammenhang gar nicht mehr gebraucht werden. Denn zum Beispiel in Köln sind solche Projekte bereits in Planung. Es geht um ein Parkhaus am Friesenplatz, unweit des Doms, mit 450 Stellplätzen. Der Eigentümer hält nur 250 Stellplätze für wirtschaftlich und will sich deshalb von den beiden oberen der insgesamt 4 Geschosse trennen. 30 Wohnungen sollen hier entstehen – darunter auch 4 bis 5 Penthäuser.

Bereits 2005 wurde das erste Parkhaus umgebaut

Das hört sich alles ganz schön zukunftsträchtig an und in der Tat sind solche Bauvorhaben bislang noch eine Ausnahme, doch das erste Projekt seiner Art ist der Kölner Parkhausumbau längst nicht.

Im Jahr 2005 wurde bereits ein Parkhaus aus Harvestehude umgebaut. Es handelte sich um ein Park- und Bürohaus aus den 70ern, das in ein Wohngebäude umgewandelt wurde. Hier entstanden damals 15 Wohnungen verschiedener Typen mit Größen zwischen 80 und 110 Quadratmetern.

Und in der Innenstadt von Münster wurde ein Parkhaus in eine Wohn- und Gewerbeimmobilie umfunktioniert: Es beherbergt nun auf 2 Geschossen einen Möbelhandel, dazu Büros, Wohnungen sowie ein Fahrradparkhaus mit Reparaturservice.

Der Trend könnte bald voranschreiten

Das Mobilitätsverhalten in Großstädten hat sich stark verändert. Vor dem Hintergrund der großen Wohnungsnot in Großstädten und der hohen Mietpreise werden Parkhäuser in Zukunft an Attraktivität gewinnen. Man sollte also nach solchen Projekten oder leerstehenden Betonklötzen in Großstädten Ausschau halten.

22. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.