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Immobilienbesitzer? – Lastenzuschuss beantragen

Sollte ein Kreditnehmer mit der Finanzierung seiner Immobilie überlastet sein, hat er Anspruch auf einen Lastenzuschuss. Die Förderung setzt den Nutzer eines Eigenheims mit einem Mieter gleich, da er Mietzuschüsse beantragen kann.

Einen Anspruch auf den Zuschuss haben Eigentümer nur, wenn ihre Einkünfte unter einer bestimmten Grenze liegen und sie schon Kredite oder Landesdarlehen einfordern. Die Höhe der Förderung ergibt sich durch die Berücksichtigung der Gesamteinkünfte und die monatliche Belastung durch die Immobilie.

Wer kann den Lastenzuschuss beantragen?

Antragsberechtigt sind nur Personen, die auch in der betroffenen Immobilie wohnen. Sie müssen außerdem der Inhaber einer Kleinsiedlung, eines Eigenheims, eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts, oder eines Zweifamilienhauses sein. Ebenfalls antragsberechtigt sind erbbauberechtigte Personen.

Antragsstellung für den Lastenzuschuss

Bei der Beantragung werden zahlreiche Angaben und Unterlagen erfordert, die eine ordnungsgemäße Bearbeitung gewährleisten. Folgende Nachweise müssen vorgelegt werden:

  • Nachweis über die anfallenden Belastungen
  • Kaufvertrag für die Immobilie
  • Eigenheimzulagebescheinigung
  • Fremdmittelbescheinigung
  • Grundsteuerbescheid
  • Wohnflächenberechnung

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  • Nachweis über den Erbbauzins
  • Grundbuchauszug
  • Meldebescheinigung

Jedes Bundesland hat ein eigenes Antragsformular für den Lastenzuschuss. Das Formular muss also je nach Wohnort ausgewählt werden. So unterscheidet sich auch, wo das ausgefüllte Antragsformular mit den erforderlichen Nachweisen abgegeben werden soll.

Die Antragsunterlagen werden entweder bei der Stadt-, Amts-, Gemeinde- oder bei der Kreisverwaltung eingereicht.

Wie der Mietzuschuss, wird auch der Lastenzuschuss nicht rückwirkend gezahlt. Die Vergütung erfolgt erst ab dem Monat, in dem der Antrag eingereicht bzw. bewilligt wurde. Die Zahlungsdauer beträgt 12 Monate. Um den Zuschuss weiterhin zu erhalten muss zwei Monate vor Ablauf der Frist erneut ein Antrag gestellt werden.

Der Lastenzuschuss wird auf Basis der persönlichen Lebensumstände errechnet. Daher ist es möglich, dass die Fördermittel während des Bewilligungszeitraumes erhöht, gekürzt oder sogar gestrichen werden können. Deswegen gilt für den Antragssteller eine Meldepflicht.

Die Antragsformulare sollten rechtzeitig eingereicht werden, da der Zuschuss nur für die Zukunft bewilligt wird. Die Förderung muss nicht zurückgezahlt werden

Ausschluss aus der Förderung

Gemäß dem Wohngeldgesetz erhalten folgende Personen keinen Lastenzuschuss:

  1. Personen, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe empfangen
  2. Personen, die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung beziehen
  3. Personen, deren Wohngeld weniger als 10 Euro beträgt
  4. Personen, die im Haushalt leben und staatliche Transferleistungen beziehen
  5. Personen, bei denen wirtschaftliche Sicherungen des Wohnraumes durch andere Förderungen erbracht werden, die mit dem Wohngeld vergleichbar sind
  6. Personen, die mehrere Immobilien besitzen und von denen bereits für eine Wohnung Wohngeld oder eine vergleichbare Förderung bezogen wird
  7. Personen, die einen Wohnraum in der Zeit benutzen, während der Familienhaushalt vorübergehend nicht anwesend ist
  8. Antragsberechtigte, die eine Wohn- und Wirtschaftgemeinschaft mit Personen führen, die keine Familienmitglieder nach §4 sind und damit besser gestellt wären als im Bereich eines Familienhaushaltes gleicher Größe
  9. Personen, bei denen die Nutzung missbräuchlich wäre

30. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.