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Immobilienfinanzierung: Keine Entnahmegrenze mehr bei Wohn-Riester

Das Gesetz mit dem sperrigen Namen „Gesetz zur verbesserten Einbeziehung der selbst genutzten Wohnimmobilie in die geförderte Altersvorsorge“ ist in mehrerlei Hinsicht vorteilhaft für die Immobilienfinanzierung.

Das Gesetz ist auch unter dem Namen der geläufigen Kurzform Eigenheimrentengesetz (EigRentG) bekannt.

Mehr Eigenkapital, schneller schuldenfrei

Das entnommene Geld erhöht das Eigenkapital und mehr Eigenkapital erhöht wiederum die Chancen, ein günstiges Hypothekendarlehen zu erhalten.

Das erworbene Haus bzw. die erworbene Wohnung sind schneller schuldenfrei, sodass Sie sich teure Zinszahlungen sparen können.

Mehr dazu: Hauskauf mit der Riester-Rente

Nur für selbst genutzte Immobilien verwendbar

Die im EigRentG getroffene Regelung gilt ausschließlich für selbst genutzte Wohnungen und Häuser, die nach dem 1. Januar 2008 gekauft bzw. jedoch gebaut wurden.

Außerdem dürfen mit dem entnommenen Geld keinerlei Modernisierungen oder Renovierungen vorgenommen werden.


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Falls Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt von Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung wieder trennen, bleibt die Riester-Förderung erhalten – dazu müssen Sie allerdings die entnommene Summe wieder in den Riester-Vertrag einzahlen.

Alternativ dazu kann das Geld auch in eine andere Immobilie fließen, die Sie selbst nutzen.

Sie können den entnommenen Betrag zu einem späteren Zeitpunkt außerdem wieder einzahlen. Dies ist jedoch keine Voraussetzung, da im EigRentG keine Rückzahlungspflicht festgelegt ist.

Falls das entnommene Geld nicht wieder zurückfließt, wird mit Beginn der Rente ein fiktives Konto besteuert, das sogenannte Wohnförderkonto.

Immobilienfinanzierung: schnell rechnen

Das EigRentG kann Ihnen dabei helfen, einen günstigeren Hauskredit zu erhalten, indem Sie dadurch Ihr Eigenkapital erhöhen. Beachten Sie aber die Einschränkungen.

Mehr dazu: Immobilienfinanzierung: Das kann schiefgehen

Wohn-Riester-Förderung reformiert: Jetzt auch für Immobilien im Ausland

Von den Nachbesserungen profitieren in erster Linie Grenzgänger: Wer zum Beispiel in Frankreich wohnt, aber seinen Job in Deutschland hat, kann künftig eine Riester-Rente abschließen – immerhin wird auch in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt.

154 Euro jährlich gibt es als staatlichen Zuschuss, während Kinder im Jahr 185 Euro zur Riester-Rente beitragen (300 Euro für Kinder, die ab 2008 zur Welt gekommen sind).

Wer mit dem Gedanken spielt, sich als Alterswohnsitz eine Finca in Mallorca zuzulegen, kann sein Wohn-Riester künftig auch dazu nutzen:

Der Bau oder Kauf von Immobilien im Ausland mit Wohn-Riester ist möglich – sofern die Immobilie im EU-Ausland liegt.

Ferienwohnungen lassen sich jedoch auch nach der Reform nicht mit Wohn-Riester finanzieren: Es muss sich weiterhin um den Hauptwohnsitz handeln.

Nachteil bei Job im EU-Ausland

Zu den zwei Vorteilen gesellt sich ein Nachteil: Steuerzahler, die in Deutschland leben und im EU-Ausland arbeiten, haben keinen Anspruch mehr auf  Wohn-Riester.

Begründung: Durch die Pflichtversicherung bei einer Rentenversicherung im EU-Ausland entfällt der Anspruch auf staatliche Förderung.

Allerdings gilt dieser Teil der Riester-Reform nur für Riester-Verträge, die im Jahr 2010 abgeschlossen wurden.

Europäischer Gerichtshof, Aktenzeichen C269/07

Durch diese Riester-Reform ist Wohn-Riester nach der Auffassung des Europäischen Gerichtshofs nicht mehr rechtswidrig. Uneingeschränkt empfehlenswert ist Wohn-Riester deshalb dennoch nicht.

3. März 2010

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.