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Immobilienkauf: Das gilt bei einfachem Maklerauftrag

Bei der Vermietung Ihrer Immobilie sowie beim Kauf oder Verkauf von Immobilien stehen Sie vor der Frage, ob Sie die Dienste eines Maklers in Anspruch nehmen.

Je nach Ihrer Interessenlage kann die Einschaltung eines Maklers mehr oder weniger vorteilhaft für Sie sein.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie den Makler richtig beauftragen und welche Rechte und Pflichten aus der Zusammenarbeit mit Maklern für Sie entstehen.

Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Zusammenarbeit mit Ihrem Makler beachten sollten – als Anbieter einer Immobilie oder als Interessent einer Immobilie.

Das sollten Sie bei der Maklerbeauftragung zum Verkauf Ihrer Immobilie wissen

Bei der Vermietung Ihrer Immobilie sowie beim Kauf oder Verkauf von Immobilien stehen Sie vor der Frage, ob Sie die Dienste eines Maklers in Anspruch nehmen. Je nach Ihrer Interessenlage kann die Einschaltung eines Maklers mehr oder weniger vorteilhaft für Sie sein.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie den Makler richtig beauftragen und welche Rechte und Pflichten aus der Zusammenarbeit mit Maklern für Sie entstehen. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Durchführung eines Immobiliengeschäfts mit Ihrem Makler beachten sollten – als Anbieter einer Immobilie oder als Interessent einer Immobilie.

Vertragsart entscheidend für Maklerlohn

Wenn Sie einen Makler mit dem Verkauf Ihrer Immobilie beauftragen, kommen unterschiedliche vertragliche Gestaltungen in Betracht. Je nach Vereinbarung schulden Sie dem Makler auch im Erfolgsfall, also beim Verkauf Ihrer Immobilie, keine Zahlung.

Sie können aber ebenso vereinbaren, dass Sie dem Makler ein Entgelt schulden, selbst wenn dieser keinen Erfolg bei der Vermarktung Ihrer Immobilie hat. Es kommt daher wesentlich auf Ihre Vereinbarungen mit dem Makler an.

Einfacher Maklerauftrag: Maklerbeauftragung ohne Kosten für Sie

Beim Verkauf Ihrer Immobilie können Sie mit dem Makler vereinbaren, dass dieser kostenfrei für Sie arbeitet. Man spricht dann von einem einfachen Maklerauftrag. In diesem Fall müssen Sie dem Makler kein Entgelt zahlen. Den Maklerlohn bezeichnet man auch als Provision oder Courtage.

Regionale Unterschiede beachten

Allerdings existieren regionale Unterschiede. In Berlin ist es beispielsweise üblich, dass allein der Käufer die Maklerprovision bezahlt. In anderen Bundesländern ist es dagegen üblich, dass sowohl der Verkäufer als auch der Käufer dem Makler eine Provision zahlt.


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Hierbei wird dann die übliche Provision hälftig geteilt. In diesen Regionen ist es ein Verkaufshindernis, wenn der Käufer allein die Provision zahlen soll. Verzichten Sie deswegen auf eine solche Regelung, wenn dies in Ihrer Region nicht üblich ist.

Eine Ausnahme davon können Sie aber machen, wenn Ihre Immobilie am Markt so stark nachgefragt ist, dass der Verkauf nicht behindert wird, obwohl Sie festgelegt haben, dass die Provision allein vom Käufer zu zahlen ist.

In welchen Regionen welche Regelungen üblich sind, können Sie bei den Regionalverbänden des Immobilienverbands Deutschland (IVD) erfragen. Die Kontaktdaten erfahren Sie über das Internet (www.ivd.net) oder telefonisch bei der Bundesgeschäftsstelle des IVD (030/27 57 26-0).

Makler muss nicht tätig werden

Beachten Sie, dass der Makler nicht für Sie tätig werden muss, wenn Sie ihm einen einfachen Maklerauftrag erteilen. Ihr Makler ist bei einem einfachen Maklerauftrag völlig frei in der Entscheidung, ob und welche Vermarktungsaktivitäten er entfaltet.

Durch den einfachen Maklerauftrag schränken Sie sich aber auch nicht ein. Es steht Ihnen frei, neben dem bereits beauftragten Makler auch andere Makler einzuschalten.

Prüfen Sie, ob Ihre Immobilie am Markt stark nachgefragt wird oder in einer Gegend liegt, in der eine Käuferprovision üblich ist. Beauftragen Sie dann den Makler mit einem einfachen Maklerauftrag. Diesen können Sie dem Makler auch mündlich erteilen.

Maklerauftrag erfordert keinen schriftlichen Vertrag

Einen einfachen Maklerauftrag erteilen Sie auch, indem Sie die Tätigkeit eines Maklers, die dieser ohne Ihren Auftrag aufnimmt, einfach dulden und unterstützen. Es reicht hierfür, dass Sie gewünschte Besichtigungstermine durchführen. In diesem Fall erteilen Sie den Maklerauftrag durch schlüssiges Handeln.

Um sicherzugehen, dass später kein Streit über eine Provisionszahlung entsteht, sollten Sie trotzdem einen schriftlichen Auftrag erteilen. Ein sehr einfaches Beispiel für einen schriftlichen Auftrag finden Sie hier:

Auftrag ohne Provisionspflicht

Auftraggeber: ……………………………………………………

Auftragnehmer (Makler): ……………………………………

Auftragsobjekt: ………………………………………………..

Gewünschter Kaufpreis (Verhandlungspreis): …………………………………………

Der Auftraggeber beauftragt den Makler mit dem Nachweis von Kaufinteressenten bzw. mit der Vermittlung eines Kaufvertragsabschlusses.

Der Auftraggeber ist nicht zur Zahlung von Provision verpflichtet, die Provision wird vom Käufer gezahlt.

Ort, Datum

Unterschrift

Notarvollmacht führt zur Kostenhaftung

Achtung:In vielen Maklerformularen lässt sich der Makler bereits bevollmächtigen, einen Notar mit der Fertigung eines Kaufvertragsentwurfs zu beauftragen. Unterschreiben Sie ein solches Formular nur, wenn Sie Ihrem Makler vertrauen.

Durch die Vollmacht haften Sie für die Kosten, welche bei dem Notar anfallen.

Dies gilt insbesondere, wenn der Kaufvertragsabschluss scheitert. Der Notar kann dann von Ihnen eine sogenannte Entwurfsgebühr für die Erstellung des Kaufvertrags verlangen. Diese Entwurfsgebühr beläuft sich bei einem vorgesehenen Kaufpreis von beispielsweise 250.000 € bereits auf 514,08 €.

26. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.