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Immobilienkauf: Energie-Effizienz bei Schnäppchen beachten

Dass ein günstiger Preis nicht alles sein sollte, der zu einem Immobilienkauf verleitet, zeigt eine aktuelle Mitteilung aus der Verbraucherzentrale Thüringen. Hier lautet der klare Apell: Haben Sie auch die Heizkosten im Blick!

Denn zu häufig ist der Mechanismus folgendermaßen: Das Geld, das man beim Preis spart, zahlt man im Laufe der Jahre zu Hauf auf die Kaufsumme in Form von Energieausgaben drauf.

Wichtig hierbei: Das gilt nicht nur für alte Häuser. Auch neuere Objekte können schlecht gedämmt oder verbaut sein und geben deshalb mehr Wärme ab als sie eigentlich sollten. Der Preis für ein scheinbares Schnäppchen könnte also hoch sein!


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Auf den Wärmeverlust achten

Wichtig ist es, sich vor dem Kauf über den Wärmeverlust von Bauteilen, wie der Wand, dem Dach oder der Fenster und auch über die Art und das Alter der Heizung zu informieren.

Man sollte also über technische Details wie Pumpen und deren Einbindung in den Heizkreislauf Bescheid wissen. Falls das nicht der Fall ist, sollte das schleunigst geändert werden.

Der so genannte „U-Wert“ beeinflusst den Energieverbrauch eines Hauses. Er bestimmt das Maß des Wärmeverlustes der genannten Bauteile wie dem Dach, der Wand oder dem Fenster.

Das Problem: Sie können diesen U-Wert nicht mit dem bloßen Auge an den Bauteilen erkennen. Auch wenn die Wand auf den ersten Blick nicht alt oder marode aussieht, kann es sein, dass der Wert dennoch schlecht ist, weil die Isolation schlichtweg nicht gut ist.

Auf Heizungsart und –alter achten

Genauso sollte ein Augenmerk auf Art und Alter von Heizungen und der dazugehörigen Technik gelegt werden. Man sollte sich auch informieren, wie es mit dem Alter des Heizkessels aussieht. Diesen muss man unter Umständen austauschen.

Denn hier macht die Energieeinsparverordnung jedem neuen Hausbesitzer Vorgaben über den Austausch des Kessels sowie über die Dämmung der obersten Geschossdecke. Aktuell besteht laut der EnEV die Anforderung, dass Eigentümer von Gebäuden Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und vor dem 01. Oktober 1978 eingebaut oder aufgestellt worden sind, ausgetauscht werden müssen.

Fazit: Energie-Zustand ist beim Hauskauf besonders wichtig

Deshalb gilt: Informieren Sie sich vorab über den Energie-Zustand der vermeintlich günstigen Immobilie und lassen Sie sich gegebenenfalls beraten! Man sollte auf keinen Fall blind zuschlagen, nur weil der Preis unschlagbar wirkt!

Am Ende fliegt er dem neuen Hausbesitzer dann doch noch um die Ohren. Informieren kann man sich in den Verbraucherzentralen des zuständigen Bundeslandes, bei Architekten oder auch bei Gutachtern. Gerade Mühen man hier nicht scheuen. Besser man ruft in den Verbraucherzentralen an und lässt sich beraten – damit kann man bares Geld sparen.

3. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.