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Immobilienkauf oder -verkauf: 4 hilfreiche Tipps für den richtigen Preis

Wenn man eine Immobilie kaufen oder veräußern möchte, sollte man nicht den erstbesten Preis, den ein Interessent bzw. ein Anbieter nennt, akzeptieren. Gerade bei Immobiliengeschäften lohnt es sich, genau informiert zu sein.

Aber woher bekommt man Referenzpreise, die in der jeweiligen Stadt und Region gelten und zudem den Zustand des Objekts angemessen widerspiegeln? Die folgenden vier Tipps können hierbei eine große Hilfe sein.

Tipp 1: im Internet recherchieren

Immobilienscout, Immonet, Immowelt – das sind nur drei von vielen Portalen im Internet, in denen Immobilienanzeigen geschaltet werden. Hier lohnt sich erst einmal die Suchfunktion: Rufen Sie dazu einfach die Stadt oder Region auf, in der das Objekt steht, das Sie kaufen oder verkaufen wollen.


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Idealerweise sucht man nach Immobilien von vergleichbarer Bauart und ähnlichem Zustand. Dann kann man sich schon mal eine grobe Orientierung über die Preise, die am jeweiligen Markt verlangt bzw. geboten werden, erstellen.

Tipp 2: beim Gutachterausschuss nachfragen

In den meisten Städten gibt es einen so genannten Gutachterausschuss. Ihm werden automatisch die Verkaufspreise aller getätigten Immobilien(ver)käufe gemeldet – und das Monat für Monat und Jahr für Jahr.

Die Gutachterausschüsse veröffentlichen demnach vielerorts Referenzpreise – bezogen auf den Quadratmeter und die Wohnfläche. Auch das kann helfen, einen realistischen Preis für die jeweilige Immobilie zu finden.

Tipp 3: einen Makler einschalten

Sobald man als Käufer oder Verkäufer einen Makler einschaltet, ist die Frage nach dem Immobilienwert automatisch beantwortet. Die meisten Makler haben viel Erfahrung mit den aktuellen Verkehrswerten, die ja nicht nur von Lage und Zustand der Immobilie abhängen, sondern beispielsweise auch von der Umgebung.

Ob gute Schulen in der Nähe sind, ärztliche Versorgung fußläufig zu erreichen ist, eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder an wichtige Straßen besteht – all das beeinflusst den Immobilienpreis genauso wie die Ausstattung. Wenn man also einen Makler einschaltet, darf man darauf zählen, dass dieser recht gut beziffern kann, was die Immobilie wert ist, die man loswerden will, oder auf die man ein Auge geworfen hat.

Tipp 4: einen Sachverständigen beauftragen

Wenn man dazu bereit ist, zwischen 1.000 und 2.000 Euro zu investieren (bei großen Objekten auch mehr), kann auch ein Sachverständiger beauftragt werden, der ein Wertgutachten erstellt.

Natürlich kann Ihnen auch der Sachverständige nicht garantieren, dass Sie die betreffende Immobilie später zu dem Preis verkaufen bzw. erhalten, auf den er das Objekt beziffert hat. Und doch kann ein Verkehrswert-Gutachten eine sehr realistische Einschätzung darüber geben, welche Preise derzeit am Markt erzielbar sind, bzw. welcher Preis für das Objekt, das man favorisiert, angemessen ist.

15. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.