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Immobilienschenkungen: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt

Das Finanzamt setzt den so genannten Grundbesitzwert immer dann an, wenn eine Immobilie verschenkt oder vererbt wird.

Denn die Erbschaftsteuer oder Schenkungsteuer richtet sich nach dem Wert der Immobilie. Je höher der Wert, desto höher die Erbschaft-/Schenkungsteuer. Der Grundbesitzwert ist für Sie als Steuerzahler in der Regel günstig, da er oft nur die Hälfte des Verkaufswerts erreicht.

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Denn das Finanzamt ist gesetzlich längstens bis 2006 gebunden, die derzeit noch günstigen Werte anzusetzen. Anschließend sind bei Schenkungen voraussichtlich höhere Steuern fällig. Das gilt auch, wenn Grundstücke ge- oder vererbt werden.

Zeitdruck erzeugt zudem auch das Bundesverfassungsgericht.

Denn es will in Kürze entscheiden, ob die bei der Erbschaft-/ Schenkungsteuer geltenden Werte verfassungsgemäß sind. Fachkreise vermuten, dass das Gericht auf höhere Werte für Grundstücke dringt.

Dies ist für Sie auch ein Grund, Grundstücke zügig zu übertragen.


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Steuern sparen bei der Immobilienschenkung

Hier ein Beispiel: Das Finanzamt hat Ihr Grundstück mit 240.000 € bewertet. Bei einem Verkauf des Grundstücks würden Sie nach einem Wertgutachten aber nur 200.000 € erzielen.

Wenn Sie dem Finanzamt das Gutachten vorlegen, gilt bei der Steuer der niedrigere Wert. Beträgt der Steuersatz beispielsweise 19%, sparen Sie bei einer Schenkung 7.600 € Steuern.

Um die Höhe der Steuer zu kalkulieren, ziehen Sie einfach einen Freibetrag von dem Vermögen ab, das Sie übertragen wollen. Das Ergebnis ist der „steuerpflichtige Erwerb“, den Sie mit dem Steuersatz aus der nachstehenden Tabelle multiplizieren.

Sie wollen wissen, welche Steuer zu zahlen ist, wenn Sie Ihrem Sohn ein Miethaus schenken, für das Sie bei einem Verkauf 700.000 € erhalten würden.

Dafür müssen Sie  den so genannten Grundbesitzwert versteuern, der in der Praxis teilweise nur halb so hoch ist wie der Verkehrswert.

Hier würde der Grundbesitzwert also nur 350.000 € betragen. Ziehen Sie vom Grundbesitzwert den Freibetrag für Kinder von 205.000 €. Der verbleibende Betrag von 145.000 € ist der „steuerpflichtige Erwerb“, den Sie mit dem Steuersatz von 11% multiplizieren. Somit entsteht eine Steuer von 15.950 €.

Würden Sie statt der Immobilie bares Geld verschenken, müssten Sie den vollen Betrag von 700.000 €versteuern.

Das ergibt nach Abzug des Freibetrags für Kinder von 205.000 € und einem Steuersatz von 15% eine Steuer von 74.250 €. Sie sparen 58.300 €, wenn Sie kein Geld, sondern das Miethaus schenken.

Dieser Wert gilt bei unbebauten Grundstücken

Den Grundbesitzwert berechnet das Finanzamt sowohl bei unbebauten als auch bei bebauten Grundstücken. Es ist allerdings ratsam, diese Berechnung zu kontrollieren. Bei unbebauten Grundstücken hilft Ihnen dabei eine simple Formel, die zur Bewertung von unbebauten Grundstücken gilt.

Beispiel: Sie wollen am 31.10.2005 ein 2.000 qm großes unbebautes Grundstück verschenken.

Der Bodenrichtwert zum 1.1.1996 betrug 200 DM. Der zum 31.10.2005 geltende Bodenrichtwert beträgt 150 €.  Maßgebend ist der Bodenrichtwert vom 1.1.1996, der von DM umgerechnet 102,25 € entspricht. Der Grundbesitzwert berechnet sich nach der Formel wie folgt:€

2000 m² x 102,25 €/m² x 80 % = 163 600 €

abgerundet 163 500 €

12. Dezember 2005

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.