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Immobilientrend für 2015: Weingüter als Wertanlage

Es gibt einen neuen Trend in der Immobilienbranche, der vor allem in den USA, Neuseeland und Australien für einen Preisanstieg gesorgt hat. Aber auch in Europa richtet sich das Interesse vermögender Privatpersonen vermehrt auf eine Immobiliengattung: Weingüter.

Weingüter als Geldanlage mit Wertsteigerungspotenzial

Sie gelten als die neue Immobilien-Anlage mit Wertsteigerungspotenzial: selbst genutzte Weingüter. In vielen Anbaugebieten werden die Gutshöfe immer wertvoller. Die Preise der edelsten Lagen sind im Vergleich zum Vorjahr per Juni 2014 weltweit durchschnittlich um 4,5 % gestiegen.

Das ist das Ergebnis des Maklerhauses Knight Frank. Hierfür wurden Weingüter mit einer Größe zwischen 2 und 15 Hektar untersucht, zu denen auch ein Wohnsitz gehört.

Es handelt sich um sogenannte „Lifestyle Vineyards“, denn sie werden weder von reinen Hobby- noch von großen kommerziellen Anbauern bestellt. Stattdessen produzieren sie gerade genügend Wein, um mehr als nur Freunde und die Familie zu versorgen.

Warum die Weingüter so hoch im Kurs stehen

„Was soll ich denn mit einem Weingut?“ Diese Frage könnten Sie sich berechtigter Weise stellen. Hierauf gibt es gleich mehrere Antworten:


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  • Diese Immobilien gelten als sichere Wertanlage, denn man investiert nicht nur in die Immobilie selbst, sondern auch in die Anbau-Fläche – zumindest sofern der Wein gedeiht.
  • Außerdem handelt es sich um Wohneigentum der anspruchsvollen Art und das noch in sehr schönen Gegenden.
  • Möglich ist es auch, die Weingüter als Feriendomizil zu nutzen beziehungsweise zu vermieten.
  • Außerdem wird Wertsteigerungspotenzial der Güter auch mit der global steigenden Weinnachfrage bei gleichzeitiger Reduzierung der Anbauflächen – zumindest in Europa – begründet.

Immens hohe Preise für Weingüter

Nicht umsonst werden in Zusammenhang mit dem neuen Trend immer sehr vermögende Investoren genannt. Denn die Preisspanne für Weingüter liegt nach Informationen der WELT zum Beispiel in Frankreich zwischen 15.000 € je Hektar im Luberon, über 40.000 € am Pic Saint-Loup (Region Languedoc-Roussillon) bis hin zu 75.000 € an der Küste der Provence.

Zwischen zwei und 8 Millionen € kosten Weingüter in der Toskana. Häufig handelt es sich wohl um Liebhaberpreise und die Lage hat einen großen Einfluss.

Warum dieser Trend trotzdem interessant sein könnte

Trotzdem sollte man diesen neuen Immobilientrend beachten. Denn man könnte dieses Potenzial vielleicht auch noch eine Stufe kleiner ausschöpfen. Schauen wir doch einmal hierzulande. Auch Deutschland hat wunderschöne Weinregionen und Landschaften, in denen man tatsächlich sowohl selbst Urlaub machen könnte als auch ein Feriendomizil anbieten könnte.

Die 13 deutschen Weinanbaugebiete sind: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg. Man sollte sich hier einmal umschauen.

Immer wieder werden Familientraditionen heutzutage nicht weitergeführt. Vielleicht gibt es auf dem deutschen Markt noch günstige Objekte, die man erwerben kann und damit den weltweiten Trend auch nach Deutschland transportieren.

Unbedingt sollten Sie sich vorher ein Bild über die Region machen. Wenn der Tourismus vor Ort gut funktioniert, besteht sicherlich auch ein Potenzial, das Weingut als Feriendomizil anzubieten.

17. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.