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In diesen Fällen ist der Kauf von ETFs attraktiv

Indexfonds werden immer beliebter. Dabei handelt sich es bei dieser Art von Finanzprodukten um so genannte passive Investments, die im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds die Entwicklung eines Index 1 : 1 abbilden.

Derzeit sind europaweit mehr als 280 Mrd. € in ETFs investiert – mit steigender Tendenz. Die große Beliebtheit dieser Investments rührt vor allem daher, dass sie sich an der Wertentwicklung des jeweils abgebildeten Index orientieren und daher gut nachvollziehbar sind. Wer ein ETF Indexfonds kaufen möchte, kann dies über Online-Broker, eine Direktbank oder seine Hausbank tun.

Allerdings werden Berater von Filialbanken eher selten ETFs empfehlen. Denn sie erhalten in der Regel für die Vermittlung derartiger Finanzprodukte kaum oder gar keine Provision.


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ETF Indexfonds kaufen – aber in welchen Bereichen?

ETFs gibt es etwa seit 15 Jahren und seither sind die Anzahl und die Volumina ständig gewachsen. Anleger können heutzutage unter einer enormen Vielfalt an ETFs auswählen.

Über ETFs auf die diversen Assetklassen hinaus gibt es Indexfonds, die einen Länder- oder Regionen, Dividenden-, Value– oder Growth-Schwerpunkt aufweisen. Diese werden auch als Strategie-ETFs bezeichnet.

Wann ist es sinnvoll ETF Indexfonds zu kaufen?

Wenn Anleger ETF Indexfonds kaufen möchten, sollten sie sich vorab informieren, ob es in dem betreffenden Anlagesegment nicht etwa auch über längere Zeiten sich besonders gut entwickelnde aktiv gemanagte Fonds gibt. Denn wenn diese eine so genannte starke Performance zeigen, ist mit aktiv gemanagten Fonds häufig eine höhere Rendite realisierbar.

Ein Beispiel: Mit dem umsatzstärksten DAX-ETF, dem ISHARES CORE DAX® UCITS ETF (DE), waren in den zurückliegenden 5 Jahren ein Gewinn von 75 % zu erzielen. Mit dem ebenfalls hauptsächlich in DAX-Werte investierenden aktiv gemanagten DWS Aktien Strategie Deutschland konnten im gleichen Zeitraum 145 % erwirtschaftet werden.

Das gilt aber nicht für alle Anlageklassen und –bereiche. So gibt es durchaus Segmente, für die keine aktiv gemangten Fonds existieren, die sich über eine längere Periode besser als der Index entwickeln. In solchen Fällen ist es ratsam, zu ETFs zu greifen.

Beispielsweise kommen hierbei ETFs in Frage, die in Schwellenländer wie Chile oder Vietnam investieren. Da sich in solchen Staaten noch keine stabile Aktienkultur ausgebildet hat, ist ein „differenziertes Stockpicking“ – eine erfolgversprechende Auswahl von Aktien – kaum möglich.

Privatanleger sind mit ETF Indexfonds auf der sicheren Seite

Der größte Vorteil von ETF Indexfonds ist der, dass sie sich zwar nicht besser als der Index entwickeln aber auch nicht schlechter. Und damit sind auch weniger erfahrene Anleger auf der sicheren Seite, wenn sie sich für einen Markt (abgebildet durch einen Index) entschieden haben.

Somit entfällt die Wahl eines sehr gut performenden aktiv gemanagten Fonds, der sich für Privatanleger manchmal als nicht ganz leicht darstellt. Und die niedrigen Gebühren der ETF sind ohnehin ein nicht von der Hand zu weisender Pluspunkt.

27. August 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.