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Indexfonds auf ausländische Börsen und Alternativen

Wenn Sie einen Teil Ihres Depotvermögens in einem an einem ausländischen Index wie beispielsweise dem US-amerikanischen Standard&Poor’s 500 orientierten Fonds anlegen wollen, müssen Sie beim Vergleich zwischen dem Index und dem auf Eurobasis gekauften und notierten Fonds genauer hinsehen.

Ganz ähnlich verhält es sich mit einem Investment in einen beispielsweise am japanischen Nikkei-Index orientierten Fonds.

Je nachdem, ob die Währung, in der der Indexfonds anlegt, gegenüber dem Euro an Stärke gewinnt oder schwächer wird, verändert sich auch der in Euro ausgewiesene Anteilswert Ihres Fonds.

Das heißt aber nichts anderes, als dass Sie mit einem Fonds auf ausländische Indizes sich den Chancen und Risiken stellen, die Ihnen der jeweilige Markt ähnlich wie bei einem Direktinvestment bietet.

GB-Tipp:

Sie sollten bei einem Investment in einen Fonds auf einen nicht im Euroraum notierten Börsenindex also nie aus den Augen verlieren, dass Sie in eine fremde Währung investieren.

Wie bei einem Direktinvestment in einen Auslandswert müssen Sie die mögliche Kursentwicklung und die Währungsentwicklung im Verhältnis zum Euro einkalkulieren.

Ihre Alternativen zu Indexfonds: Index-Zertifikate und Indexaktien

Statt sich über den Kauf von Indexfonds an der Entwicklung einer Börse zu beteiligen, können Sie dies auch über den Erwerb von Index-Zertifikaten oder neuerdings auch von Indexaktien tun.

Bei Index-Zertifikaten sind Sie je nach Ausstattung des Zertifikats mit einem Bruchteil des Indexwertes, jeweils in Euro umgerechnet, direkt an der Entwicklung des Indexes beteiligt.


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So kostet 1 DAX-Zertifikat bei einem Indexstand von 7.000 Punkten beispielsweise 70 Euro und entspricht daher einer Beteiligung im Verhältnis 1:100.

Bei anderen Indizes kann das Verhältnis auch 1:10 oder 1:1.000 betragen.

Wichtig allein ist, dass sich Ihr Investment jeweils entsprechend dem Indexverlauf entwickelt, so dass mögliche Abweichungen davon in aller Regel sehr gering sind.

Gegenüber Indexfonds haben Index-Zertifikate allerdings einen nicht unwesentlichen Nachteil: ihre Laufzeit ist begrenzt.

Daher sollten Sie beim Kauf solche Zertifikate bevorzugen, die noch eine möglichst lange Restlaufzeit haben.

Falls Sie dann gegen Ende der Laufzeit weiter im Index investiert sein wollen, kommen Sie nicht darum herum, ein neues Zertifikat zu erwerben, was natürlich immer mit Kosten verbunden sein wird.

Indexfonds können Sie demgegenüber unbegrenzt halten und daher auch gut im Rahmen von Sparplänen für ein Langzeitinvestment erwerben.

Indexaktien sind dagegen eher eine neue Aktienkategorie an der deutschen Börse.

Die an der Frankfurter Börse gehandelten Indexaktien stellen dabei nur 1/100 der zugrunde liegenden Indizes dar, um sie für Sie als Privatanleger attraktiver zu machen.

Bei einem Euro-STOXX-Index von beispielsweise 5.280 Punkten kostet Sie eine Aktie exakt 52,80 Euro.

Die Übersicht zeigt, in welcher Hinsicht die verschiedenen Indexinstrumente sich voneinander unterscheiden.

Vor allem, wenn Sie auf eine gegebene Kursentwicklung an den Börsen unmittelbar reagieren wollen, bieten Ihnen Indexaktien wegen der jederzeitigen Handelbarkeit enorme Vorteile vor den beiden anderen Instrumenten.

Der besondere Vorteil: Indexfonds können Sie nur 1mal am Tag kaufen oder verkaufen.

Je nach Fondsgesellschaft muss Ihr Auftrag bereits früh am Morgen vorliegen, damit er zu den meistens um die Mittagszeit festgestellten Kursen zum Zuge kommt.

Mehr zum Thema: 5 Gründe gegen Indexfonds

16. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.