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Indexfonds auf Low Volatility Indizes liegen im Trend

Passive Indexfonds auf die großen Börsenbarometer der Welt haben einen zentralen Vorteil: Sie sind bereits in sich diversifiziert, weil sie jeweils einen marktbreiten Index mit all seinen Aktien abbilden – die Streuung sorgt für Sicherheit. Wer solche ETFs lange hält, kann selbst stärkere zwischenzeitliche Schwankungen der Aktienmärkte gut ausbügeln.

Indexfonds auf Low Volatility Indizes: Schwankung geglättet

Seit geraumer Zeit gibt es aber auch Angebote, die sie von vornherein im Zaum halten. Indexfonds auf Low Volatility Indizes versprechen stabilere Renditen gerade in unsicheren Zeiten. Das Prinzip folgt einer einfachen Logik: Man stellt einen Index so zusammen, dass die schwankungsanfälligen Branchen und Titel weniger stark vertreten sind. Leitfaden ist eine geringe Volatilität anstatt der klassischen Marktkapitalisierung.

Indexfonds auf Low Volatility Indizes setzen somit verstärkt auf Titel, die etabliert, stabil oder unabhängig von Konjunkturschwankungen sind. Beim iShares ETF auf die Low Volatility Version des S&P 500 etwa dominieren in der Gewichtung Konsumgüter des Alltags, Gesundheit, Versorger aber auch Finanztitel. Alles sozusagen aus dem unvermeidlichen Brot- und Butter-Bereich. Industrie, Energie oder IT wiederum spielen eine geringere Rolle.


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Nach diesem Muster werden neben dem S&P 500 ETF auch auf die Europe-, World- und Emerging Markets-Indizes von MSCI angeboten. Das Ganze ist Teil eines jüngeren Trends in der Indexfonds-Industrie, bekannt als Smart Beta ETF. So wie bei aktiven Fondsmanagern werden nach Ansätzen wie Volatilität, Value-Aktien, Small Caps, Momentum oder Dividenden spezielle Indizes konstruiert, die den eigentlichen Marktindex schlagen sollen.

Begrenzte Erfahrungswerte

Tatsächlich gibt es für etliche dieser neuen Indexfonds Rückrechnungen mit teils erfreulichen Ergebnissen, auch was Low Volatility Indizes angeht. Gerade auf die letzten 12 Monate mit ihren Unsicherheiten bezogen zeigen sie eine bessere Performance. Doch lohnt es sich, auf diese neuen Produkte zu setzen? Immerhin sind sie zum einen deutlich teurer und zum anderen decken die Rückrechnungen nur einen begrenzten Zeitraum ab.

Zunächst sind Low Vola-ETFs Strategieprodukte und nicht ganz mit klassischen ETFs zu vergleichen. Wer sich auf sie einlässt, braucht eine Meinung und sollte zudem die Nachteile sehen. Das beginnt schon mit der Feststellung, dass sie zwar Zulauf haben aber immer noch eine Nebenrolle spielen. Wären sie wirklich so sicher und perfekt, hätten etwa Pensionsfonds schon längst im großen Stil umgeschichtet.


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Durch die einseitige Konzentration auf stabilere Titel tut sich unter Umständen ein neues Risiko auf. Sobald einer davon größere Probleme bekommt, wirkt sich das umso stärker aus. Und wenn etwa der IT-Sektor anteilig stark heruntergefahren ist, gibt es weniger Zukunftspotenzial. Die Diversifikation ist im Verhältnis zur Realität schlicht eingeschränkt. Was fehlt, ist die Würze. Natürlich kann man das in Kauf nehmen und sich auf die bislang gute Performance dieser Marktglättung berufen.

Es geht auch anders

Doch angesichts teils doppelt so hoher Kosten derartiger Abspeckvarianten stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, das ganze Portfolio auf mehr Sicherheit auszurichten. Eine Umgewichtung der Assetklassen kann Risiko-Chance-Profil bekanntlich verbessern und zwar mit klassischen und wirklich billigen ETFs.

Abgesehen davon sollte man auch eines nicht außer Acht lassen: In stabilen Aufwärtstrends schneiden Indexfonds auf Low Volatility Indizes schlechter ab. Von daher sind sie eher als Beimischung geeignet.

21. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.