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Indexzertifikat: Aktieninvestment mit Streuung statt Einzelaktien

Vielen Aktienanlegern fehlt das Geld, um in viele verschiedene Einzelaktien zu investieren und so ihr Risiko breit zu streuen.

Zudem haben viele Investoren einfach auch nicht die Zeit und die Kenntnisse, um sich ständig um Anlageentscheidungen herumzuschlagen und um die Abwägung von Chancen und Risiken einzelner Aktien zu kümmern.

All diese Anleger können in einen Aktienfonds oder ein Indexzertifikat investieren.

Index-Entwicklung beobachten

Ein Indexzertifikat bildet einen Aktienindex ab, so z. B. den DAX (mit 30 deutschen Werten) oder den DJ EURO STOXX 50 (mit 50 europäischen Titeln).

Mit dem Kauf eines solchen Zertifikats investiert der Anleger praktisch in die Entwicklung des Index.

Die Chancen und Risiken sind somit auf die im Index enthaltenen Einzelaktien verteilt.

Der Index wiederum wird in Punkten gemessen, und so können Anleger schon an dieser Entwicklung beobachten, wie ihr Investment verläuft.


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Unterschiedliche Aktiengewichtung

Sie nehmen damit also an den Auf- und Abwärtsbewegungen des Index, auf dem das jeweilige Zertifikat beruht, teil – und somit an den Kursgewinnen und -rückgängen aller im Index enthaltenen Aktien.

Mehr zum Thema: Wie Sie einen Index „kaufen“ können

Diese haben innerhalb des Index und damit auch im Indexzertifikat nicht alle die gleiche Gewichtung – so ist etwa im DAX eine Aktie wie die Allianz höher gewichtet als Continental oder Adidas.

Indexzertifikat: Risiko auf viele Aktien verteilt

Das Verlustrisiko ist mit einer breiten Index-Anlage kleiner als bei einem Investment in nur eine oder wenige Einzelaktien.

Die Risikostreuung lässt sich auch mit einem Aktienfonds erzielen, bei dem ein Fondsmanagement über Anlagestrategie und einzelne Käufe und Verkäufe entscheidet.

Untersuchungen in der Vergangenheit haben allerdings ergeben, dass die Mehrheit der Fondsmanager es nicht schafft, mit ihrer Performance den entsprechenden Vergleichsindex zu schlagen.

Vorteil: geringere Kosten

Nun gibt es zudem als direktes Pendant auch den Indexfonds – einen Aktienfonds, dessen Zusammensetzung sich direkt an einem Index orientiert.

Die Aktien sind die gleichen wie im Index, ebenso deren Gewichtung. Dabei kann es allerdings die Ausnahme geben, dass eine Einzelaktie maximal 5 Prozent Gewicht haben darf.

Das Zertifikat hat gegenüber dem Indexfonds allerdings den Vorteil geringerer Kosten, da kein Fondsmanagement bezahlt werden muss.

Nachteil: kein Sondervermögen

Gegenüber gemanagten Aktienfonds – also solcher, die nicht wie ein Indexfonds genau einen bestimmten Index „kopieren“ – hat das Zertifikat erst recht den Vorteil geringerer Kosten.

Schließlich muss hierbei weder ein Fondsmanagement bezahlt werden, noch führt dieser ständige Umschichtungen (Käufe und Verkäufe) im Portfolio durch, die für zusätzliche Transaktionskosten sorgen.

Es gibt allerdings auch einen wichtigen Nachteil:

Während ein Fonds ein Sondervermögen darstellt, welches den Anlegern im Falle einer Pleite der herausgebenden Bank bzw. Fondsgesellschaft zur Verfügung steht, gibt es beim Zertifikat kein geschütztes Sondervermögen der Anleger.

Ein Totalverlust im Pleitefall wäre also möglich.

Deshalb sollten Anleger sich beim Kauf jeglicher Zertifikate nach diesem Verlustrisiko erkundigen.

1. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Bernd Frank
Von: Bernd Frank. Über den Autor

Bernd Frank hat sein finanzwirtschaftlichen Hintergrund beim Handelsblatt und der Nachrichtenagentur Reuters über lange Jahre ausgebaut und vertieft und vermittelt heute komplexe Sachverhalte aus der Finanzwelt für die Leser von GeVestor.