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Infineon – Dividenden sollen regelmäßig gezahlt werden

Für Anleger spielen Dividenden und deren Höhe bei der Wahl einer Kapitalanlage eine gewichtige Rolle.

Die Aktionäre von Infineon gehören diesbezüglich sicherlich nicht zu den verwöhntesten Anlegern, schüttete der Konzern doch lange Jahre gar keine Dividende aus.

Die Aktie der ehemaligen Siemenstochter gehört zu den volatilsten Werten und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.

Im Jahr 2000 wurde ein Höchststand von über 90,- € erreicht, 2009 ein Tiefststand von 0,39 €. Seit diesem Tief hat sich die Aktie zwar deutlich erholt, notiert aber weiterhin deutlich unterhalb des historischen Höchststandes.

Die kurze Dividenden-Historie von Infineon

Infineon wurde 1999 aus der Siemens AG ausgegliedert und ging 2000 an die Börse. Für das Geschäftsjahr 1999/2000 wurde seinerzeit eine Dividende in Höhe von 0,65 € ausgeschüttet.


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Auf diese Ausschüttung folgten magere Jahre für die Aktionäre. 9 Jahre lang mussten sie neben teilweise dramatischen Kursverlusten auch einen Verzicht auf Dividenden hinnehmen.

Als der Halbleiterhersteller im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Gewinn in Höhe von 659 Mio. € verzeichnen konnte, wurde die Dividenden-Ausschüttung wieder aufgenommen.

Für 2009/2010 wurden den Aktionären 0,10 € pro Aktie gezahlt, was gemessen am Jahresschlusskurs der Aktie einer Dividendenrendite von knapp 2% entsprach.

Bereits im folgenden Geschäftsjahr konnte die Dividende auf 0,12 € pro Aktie erhöht werden. Diese Höhe wurde auch für das Geschäftsjahr 2011/2012 beschlossen.

Die Dividendenrendite lag in den Geschäftsjahren 2010/2011 und 2011/2012 somit bei rund 2,2% und 2,4%.

Die neue Dividenden-Politik des Konzerns

Infineon schreibt auf seiner Homepage, dass durch „die strategische Neuausrichtung des Unternehmens auf stabilere und ertragsreichere Marktsegmente“ die Generierung von Liquiditätsüberschüssen erreicht werden solle.

An dieser Entwicklung wolle man die Aktionäre durch regelmäßige Ausschüttungen teilhaben lassen.

Im Vordergrund dieser Ausschüttungspolitik steht auf der einen Seite, dass ausreichend Liquiditätsreserven erhalten bleiben sollen, um auch konjunkturell schwächere Zeiten zu überbrücken.

Auf der anderen Seite steht die Kapitalrückführung an die Aktionäre, welche zuzüglich zu den Dividenden auch durch Aktienrückkäufe erfolgen kann.

Die Aussichten für Infineon

Aufgrund der bewegten Historie der Infineon-Aktie scheint eine Prognose schwer zu treffen zu sein. Klar ist jedoch, dass die schlechten Nachrichten deutlich weniger wurden.

Die Aktie befindet sich seit Ende 2010 grundsätzlich in einer Seitwärtsbewegung, weist aber weiterhin vergleichsweise starke Ausschläge nach oben und unten auf.

Kann Infineon den angestrebten Kurs halten, können sich Anleger künftig häufiger über eine Dividende freuen.

4. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.