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Aktien, Rohstoffe und Immobilien sichern Ihr Vermögen

Mitten in der Eurozone müssen wir als Bürger mit regelrechten Staatsbankrotten rechnen.

Unvorstellbar, meinen große Medien, Analysten und sogar Volkswirte, die es besser wissen könnten.

Die Geschichte zeigt aber, wie schnell das gehen kann:

Wer „Geldvermögen“ besaß, ist allein in den zurückliegenden Jahrzehnten von Staatsbankrotten regelrecht enteignet worden.

Hier einige Zahlen dazu:

  • In den vergangenen 30 Jahren gab es insgesamt 118 Staatsbankrotte. Rein statistisch hat jeder zweite Staat weltweit einmal eine Pleite eingestehen müssen. Allerdings produzierten einige Staaten wie beispielsweise Argentinien mehrfach hintereinander einen Bankrott.
  • In nur 2 von 30 Jahren gab es keinen einzigen Staatsbankrott.
  • Wer den betroffenen Staaten Geld geliehen hatte, konnte mit einem einfachen Trick enteignet werden. Dem sogenannten Haircut.

„Haircut“: Staat zahlt Schulden nicht vollständig zurück

Ein „Haircut“ („Haarschnitt“) kommt auch für die Eurozone in Frage. Dabei wird der Rückzahlungsbetrag von Staatsanleihen einfach gekürzt, also für alle Gläubiger um gleich viel abgeschnitten. Dafür stehen einige Instrumente zur Verfügung:


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  • der einfache Beschluss, den Nominalbetrag nicht in voller Höhe zurückzuzahlen
  • die Streckung der Schuld über mehr Jahre als ursprünglich bei der Ausgabe der Anleihen vereinbart – dadurch erleiden Investoren zumindest Zinsverluste
  • Zinsstreichungen

Für Staaten gibt es keine Insolvenzordnung

Für Staaten gilt in der Regel, dass es keine rechtliche Institution gibt, die Gläubigern zu Hilfe kommen kann. Allenfalls Verhandlungen sorgen für die Rückzahlung zumindest eines Teils der Gelder, welche die Gläubiger den jeweiligen Staaten durch Kauf ihrer Anleihen geliehen haben.

„Haircuts“, wie sie bei Geldforderungen in der Eurozone aktuell anstehen, haben wie beschrieben zu massiven Verlusten geführt, die kaum bekannt sind.

Dies ist nur ein Auszug aus den oben genannten 118 Staatsbankrotten, der das angeblich Unmögliche beschreibt.

Ausblick: Warum auch die Eurozone bedroht ist

Die Situation in der Eurozone läuft aktuell genau auf einen solchen „Haircut“ hinaus. Ein Indikator dafür ist die gigantische Verschuldung verschiedener Staaten.

Offizieller Schuldenstand lässt nichts Gutes ahnen

Volkswirte haben an Beispielen der Wirtschaftsgeschichte herausgefunden, dass ab einer Verschuldungsquote von 80%, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, ein Staatsbankrott quasi unumkehrbar eingeläutet war.

Definiert ist diese Quote als Gesamtverschuldung geteilt durch das jährliche BIP. Die folgenden ausgesuchten Zahlen verdeutlichen die dramatische Situation in der Eurozone.

Inoffizielle Schulden kommen noch dazu

Auch dies sind nur die offiziellen Schulden. Über diese Schulden hinaus schulden die Staaten etwa Beamten Pensionszahlungen, für die sie bereits jetzt Rückstellungen bilden müssten (es aber nicht tun).

Wenn man diese einrechnet, verdreifachen sich die Schulden beispielsweise in Deutschland laut einer Rechnung von Prof. Bernd Raffelhüschen, einem ausgewiesenen Experten, sogar.

Faktisch kann Ihnen derzeit niemand sagen, wie die Schuldenkrise zu bewältigen ist. Daher ist es sinnvoll, sich nicht in Geldvermögen zu retten, sondern Sachvermögen zu erwerben.

Anlageklassen bei Inflation: Aktien, Rohstoffe, Immobilien

Im Wesentlichen existieren nur 3 wichtige Anlageklassen, die auf Sachvermögen basieren: Immobilien, Rohstoffe im weitesten Sinn sowie Aktien.

Die Zahl der Aktionäre ist in Deutschland seit Jahren rückläufig, da all die Krisen seit dem Jahr 2000 die Anleger vorsichtig haben werden lassen.

Rohstoffe erfuhren einen beispiellosen Boom, erleben allerdings aktuell eine Trendwende.

Es bleiben – international und national – Immobilien. Immobilien sind sowohl historisch als auch logisch eine – wenn nicht die! – Fluchtburg angesichts der beschriebenen Inflation und des Euro-Desasters.

4. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.