MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Inflation: Was das bedeutet und wie Sie sich schützen

Wenn heute die Rede von Inflation, Deflation, Währungsschnitt und Wirtschaftskrise ist, dann werden hier oft wahllos alle Begriffe durcheinander geworfen.

Viele Menschen verstehen auch nicht wirklich den Unterschied zwischen diesen unterschiedlichen Wirtschaftskatastrophen. Deshalb ist es hilfreich, sich erst einmal anzusehen, was die Kennzeichen dieser Phänomene sind und wie Sie sich davor schützen können.

Was bedeutet Inflation?

Von einer Inflation spricht man, wenn die Preise im Durchschnitt über viele verschiedene Waren laufend steigen.

Ursache dafür ist eine Zunahme der Geldmenge, die größer ist als das Wachstum der Wirtschaft, bzw. der Gütermenge die dem Geld gegenübersteht.

Als Bedingung kommt jedoch dazu, dass eine Inflation nur dann möglich ist, wenn es auch parallel dazu zu steigenden Löhnen kommt.

Nur wenn eine Lohn-Preis-Spirale in Gang kommt, kann die Inflation von Dauer sein. Lohn-Preis-Spirale bedeutet, dass die Preise inflationär steigen und deshalb die Gewerkschaften immer höhere Löhne von den Arbeitgebern verlangen.

Inflation bedeutet keine Massenarbeitslosigkeit

Weil die Löhne steigen, erhöhen die Arbeitgeber wiederum die Preise für ihre hergestellten Waren, um die Lohnkostenzunahme auszugleichen.

Das führt dann abermals zu neuen Lohnerhöhungen durch erneute Forderungen der Gewerkschaften, so dass sich die Preis-Spirale immer weiter nach oben dreht.

Kennzeichnend für eine Inflation ist jedoch, dass es zu keiner Massenarbeitslosigkeit kommt.

Im Gegenteil treibt eine Inflation die Wirtschaft an, weil die Nachfrage nach Gütern aller Art zunimmt – die reale Wirtschaft boomt dann regelrecht und die Unternehmer haben volle Absatzbücher – so wie das in Inflations-Zeiten der 60er und siebziger Jahre der Fall war.

Daher kommt auch der Spruch vom ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt der zu seiner Amtszeit sagte: „Lieber 5 Prozent Inflation als 5 Prozent Arbeitslosigkeit“.

Ohne Lohnerhöhung keine Inflation

Eine Inflation ohne Lohnsteigerungen ist hingegen nicht möglich: Steigen die Preise der Produkte, nicht jedoch die Löhne im gleichen Ausmaß, dann bewirkt dies, dass die Menschen immer weniger kaufen können und der Gesamtumsatz in der Volkswirtschaft zurück geht.

Das führt dann unmittelbar dazu, dass immer mehr Betriebe in Umsatzschwierigkeiten kommen und dann im härter werdenden Konkurrenzkampf dazu gezwungen sind ihre Preise wieder zu senken.

Es lässt sich also festhalten:Ohne permanente inflationstreibende Lohnerhöhungen kann es keine wirkliche, dauerhafte Inflation geben!

Für diesen ganzen Prozess einer Lohn-Preis-Spirale braucht es Zeit, denn eine Inflation kann nur langsam in Fahrt kommen.

Deshalb gibt es keine Hyperinflationen „über Nacht“, wie das heute immer behauptet wird.

Inflation: Sichern Sie Ihr Vermögen ohne Angst

Immer deutlicher wurde es in den letzten Wochen, dass wir u

7. Dezember 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.