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Inflationserwartung steigert Immobiliennachfrage

Die Erwartung einer steigenden Inflation wird die Immobiliennachfrage weiter steigern.

Das ist keine einfach aus dem Nichts aufgestellte Behauptung, sondern eine These, die auf harten Fakten beruht.

Betrachten Sie folgende Umfragewerte aus dem Frühjahr 2009 dazu, welche Anlageformen aus Sicht der Befragten das Privatvermögen am besten vor Inflation schützen:

Eine Mehrheit der Befragten glaubt, Immobilien sind der beste Schutz.

Solange genügend Menschen an Immobilien als Inflationsschutz glauben, steigen die Preise

54% aller Befragten glauben an Immobilien – damit sind Immobilien faktisch bereits ein Inflationsschutz, weil genügend private Investoren so offenbaren, in Immobilien investieren zu wollen.

Auch historisch betrachtet waren Immobilien immer wieder ein Inflationsschutz, selbst wenn viele Analysten dies bestreiten. Nicht zu verwechseln mit Inflationsschutz sind Renditen, die sich tatsächlich nicht in jedem Fall erzielen lassen.


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Immobiliennachfrage im Gleichklang mit der Inflation

Diese Daten aus den Jahren 1990 bis 2008 belegen, dass in Zeiten der Inflation die Immobiliennachfrage und damit der Immobilienpreis steigt. Immobilien können somit als Inflationsschutz gelten, auch wenn sogar einige Immobilienanalysten dies bestreiten.

Sie sehen an der oben abgebildeten Grafik, dass die Immobilienpreise sich analog zur Inflationsrate bewegt haben. Damit aber ist ein Zusammenhang zumindest für diesen Zeitraum eindeutig belegt.

Zur Rendite tragen auch (gesparte) Mieten bei

Sie sehen, dass die Immobilienpreise relativ zu den Inflationsraten steigen beziehungsweise fallen. Real – nach Abzug der Inflationsrate – sind die Renditen scheinbar negativ.

Dies ist der einzige Kritikpunkt an dieser Studie. Bedenken Sie aber, dass die Immobilienpreise allein nicht die Rendite ausmachen. Diese ergibt sich zusätzlich entweder aus den erzielten Mieteinnahmen oder bei selbst genutztem Wohneigentum aus der gesparten Miete.

Bei Mietanteilen in Höhe von 20% des Einkommens übertreffen diese Einnahmen selbst nach Abzug aller Kosten und Steuern den Negativsaldo zwischen Inflationsrate und Immobilienpreisentwicklung. Daher ist diese Datenreihe Beleg dafür: Zumindest als notwendiger Inflationsschutz sind Immobilien geeignet.

Auch ohne Inflation sind Immobilien empfehlenswert

Zumindest einen leichten Anstieg der Immobilienpreise wird es auf jeden Fall geben, auch wenn die Inflationsrate nicht über 3% ansteigt. Dies ist auf den vorhergehenden Seiten deutlich geworden. Unabhängig davon können Sie aktuell jedoch mit ruhigem Gewissen auf jeden Fall in eine Immobilie investieren.

Auch bei alternativen Szenarien sind Immobilien ideal. Folgende Situation ergibt sich etwa für Immobilieninvestoren und -besitzer, falls eine starke Inflation ausbleibt.

Inflationsbefürchtungen bis 2013

Die Inflationsängste selbst sind es, die wie beschrieben Investoren in Immobilien treiben. Diese Angst können Sie mit rechtzeitigen Investitionen nutzen – sie wird zumindest bis in das Jahr 2013 anhalten, weil dann erst verschiedene Vereinbarungen innerhalb der Eurozone zu Schuldengarantien auslaufen.

Die Konjunktur in Deutschland läuft zudem deutlich besser als erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht Deutschland als Konjunkturlokomotive der gesamten Eurozone.

Ein Wirtschaftswachstum von 2,6% im Jahr 2011 liegt deutlich über dem erwarteten Durchschnitt in der Eurozone.

Gute Konjunktur verstärkt Nachfrage zusätzlich

In dieser Phase des konjunkturellen Aufschwungs seit dem Frühjahr 2009 jedoch steigt die Nachfrage nach Immobilien deutlich an. Im schlimmsten Fall müssen Sie in dieser Phase nur mit stagnierenden, nicht aber mit sinkenden Preisen rechnen. Die Jahre seit 2003 belegen dies.

Die Preise für Immobilien steigen bereits wieder. So ging das Hamburger Immobilieninstitut „F+B Forschung und Beratung“ von einem Anstieg der Preise in Höhe von fast 3% aus – schon im Jahr 2010.

Der Trend setzte sich 2011 ungebrochen und noch schneller fort. Der allerdings durch Verbandszugehörigkeit „gefärbte“ Kommentar aus dem „Zentralen Immobilien Ausschuss“ dazu: Es kommen „gute Zeiten“ auf den Immobilienmarkt zu.

24. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.