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Infrastruktur: Die Investmentchance auf den zweiten Blick

Investmentchancen ergeben sich oft erst auf den zweiten Blick. So auch bei dem Bereich Infrastruktur. Auch wenn wir jeden Tag davon umgeben sind, erschließt sich nicht sofort das Potenzial solcher Anlagen.

Dabei gibt es sogar zwei Hauptargumente, die dafür sprechen, genau jetzt auf dieses Anlagethema zu setzen:

  • In den westlichen Industriestaaten sind viele Infrastrukturanlagen in die Jahre gekommen und müssen für viel Geld erneuert werden.
  • Das zweite Argument ist die boomende Weltkonjunktur – vornehmlich in den Schwellenländern Asiens. Hier besteht in puncto Infrastruktur ein riesiger Nachholbedarf, der in den nächsten Jahren gedeckt wird.

In diesem Beitrag zeigt Ihnen der „Geldanlage-Berater“ welches gigantische Potenzial in Infrastruktur-Maßnahmen schlummert und nennt Ihnen die lukrativsten Investments.

In der Vergangenheit haben sich Infrastruktur-Investments häufig gegenläufig zum Aktienmarkt entwickelt.


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Diese niedrige Korrelation führt dazu, dass sich die Risiko-Struktur eines Depots verbessert, in dem auch Infrastruktur-Titel vorhanden sind. Zudem bieten diese Unternehmen sehr stabile Einnahmen und nur geringe Schwankungen.

Auf einen Blick: Chancen & Risiken von Infrastruktur-Investments

Chancen:

  • Angetrieben durch das starke weltweite Wirtschaftswachstum hat sich die Infrastruktur als globaler Anlagetrend gerade erst etabliert. Dieser Trend wird noch viele Jahre andauern. Dies gilt insbesondere für Infrastruktur-Projekte in aufstrebenden Schwellenländern.
  • Zusätzlich sind sehr viele Anlagen in den Industriestaaten marode und müssen dringend saniert werden. Dazu zählen neben dem Straßen- und Schienennetz auch Anlagen wie die großen Kanalnetze. Hier sind Milliarden-Investitionen erforderlich, nur um den weiteren Verfall zu stoppen.
  • Die fortschreitende Privatisierung wichtiger Infrastrukturaufgaben fördert zudem die gesamte Branche und sichert den daran beteiligten Unternehmen sichere und vor allem planbare Einnahmen über einen langen Zeitraum.
  • Infrastruktur-Investments verbessern die Risiko-Struktur Ihres Depots.

Risiken:

  • Bei einer massiven Verlangsamung des globalen Wirtschaftsaufschwungs dürften viele jetzt noch in der Planung befindliche Projekte vorerst auf Eis gelegt werden.
  • Möglich wäre auch, dass externe Faktoren (beispielsweise Terrorakte) der Branche schaden.

Checkliste: So investieren Sie in Infrastruktur

  • Diversifikation ist Trumpf: Stecken Sie daher nur einen kleinen Teil Ihres Vermögens in die Infrastruktur. Mehr als 10% Ihres Chancen-Depots sollte der Infastruktur- Anteil nicht überschreiten.
  • Einzelwerte sind zum Teil hochspekulativ, insbesondere in Asien. Streuen Sie Ihr Risiko und investieren Sie lieber in Fonds oder Zertifikate aus dieser Branche.
  • Konzentrieren Sie sich bei Infrastrukturanlagen nicht nur auf einen Sektor. So gibt es zwar Zertifikate auf die Wertentwicklung von Häfen oder Flughäfen, allerdings erhöhen Sie so das Risiko in Ihrem Depot. Und ob dieser Sektoransatz eine Überrendite bringt, muss sich erst noch zeigen.
  • Unabhängig von der Börse gibt es auch noch geschlossene Fonds, mit denen Sie sich direkt an einem bestimmten Projekt (beispielsweise einer Mautstraße oder auch einer Brücke) beteiligen können. Bei solchen Anlageformen liegt die Mindestanlage jedoch meist bei 20.000 € und mehr. Für einen ersten Einstieg in das Thema sind daher die im Beitrag vorgestellten Fonds und das Zertifikat die bessere Wahl. Denn hier entscheiden Sie selbst über die Höhe des eingesetzten Kapitals. Zudem können Sie die Fonds und Zertifikate jederzeit verkaufen, was bei Anteilen an geschlossenen Fonds nicht sichergestellt ist.

22. Oktober 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.