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Inhaberschuldverschreibung der Volksbank: Rückzahlung zu 100%

Eine Inhaberschuldverschreibung ist ein Wertpapier, das mit einer Inhaberklausel versehen ist.

Das heißt im Klartext, dass der Besitzer der Urkunde undefiniert bleibt und namentlich nicht erwähnt wird.

Aus diesem Grund ist allein derjenige der Eigentümer der Inhaberschuldverschreibung, welcher sie derzeit in seinem Besitz hält.

Die Inhaberschuldverschreibung stellt eine Alternative zu Genussscheinen und Spareinrichtungen dar.

Der Sinn und Zweck ist jedoch derselbe:

Der Inhaber der Schuldverschreibung leiht dem Aussteller (beispielsweise einem Wohnungsunternehmen oder Kreditwesen) Geld, um es zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt verzinst zurückzubekommen.

Die Inhaberschuldverschreibung: Grund für ihre Attraktivität ist die formlose Übertragbarkeit

Inhaberschuldverschreibungen sind ein beliebtes Börseninstrument.

Das liegt an ihrer formlosen Übertragbarkeit, welche fast ausschließlich auf gegenseitiger Einigung der Gläubiger basiert.

Der Aussteller ist nur gegen Aushändigung der Schuldverschreibung zur Leistung verpflichtet. Gläubiger ist dabei stets der momentane Inhaber der Schuldverschreibung.

Mehr dazu: Inhaberschuldverschreibung: Die Definition des besonderen Wertpapiers.

Aufgrund ihrer speziellen Konzeption ist es Anlegern jederzeit und auf unkomplizierte Weise möglich, Inhaberschuldverschreibungen in ihrem Besitz über die Börse zu veräußern.

Dieses Kriterium macht das Wertpapier zu einem der beliebtesten Börseninstrumente, was seine hohe Verkehrsfähigkeit beweist.

Inhaberschuldverschreibung: Volksbank garantiert hohe Rendite und absolute Sicherheit

Erwirbt man eine Inhaberschuldverschreibung bei der Volksbank, dann wird einem die Verbindung 2 wesentlicher Ziele in einer Anlage versprochen.

Zum einen soll die Inhaberschuldverschreibung bei der Volksbank in der Regel eine höhere Rendite gegenüber anderen Spareinlagen abwerfen.

Der 2. Vorteil ist die Garantie einer jährlichen Zinszahlung sowie eine Rückzahlung bei Fälligkeit zu 100%.

Darüber hinaus wirbt die Volksbank damit, das Wertpapier während der Laufzeit zum aktuellen Tageskurs zurückzunehmen.

Die Inhaberschuldverschreibung der Volksbank: Bereits ab 2.500 € geht’s los

Ein weiter Vorteil der Inhaberschuldverschreibung der Volksbank ist die Möglichkeit, bereits ab 2.500 € eine solche Urkunde erwerben zu können.

Darüber hinaus kann der Volksbankkunde bei der Vertragsschließung zwischen verschiedenen Laufzeiten wählen und es wird ihm ein attraktiver und stets sicherer Zinssatz versprochen.

Mehr dazu: Die Inhaberschuldverschreibung und ihr Risiko: (Un)sichere Geldanlage.

Allerdings sollte beachtet werden, dass die jährlichen Zinsausschüttungen je nach Art der Inhaberschuldverschreibung und Volksbank verschieden sein können.

Versteckte Kosten: An- und Verkauf können kostenpflichtig sein

Unter Umständen kann es passieren, dass beim An- und Verkauf der Inhaberschuldverschreibung der Volksbank Kosten für den Gläubiger anfallen.

Hier sollten die unterschiedlichen Tarife in jedem Fall miteinander verglichen werden.

Denn es gibt durchaus auch Volksbanken, wie zum Beispiel die Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG., welche keine zusätzlichen Kosten erheben und die Überschreibung von Schuldverschreibungen gebührenfrei stellen.

Außerdem muss bei dem Erwerb einer Inhaberschuldverschreibung bei der Volksbank in der Regel ein Depot eingerichtet werden.

Dieses kann mit jährlichen Depotgebühren einen zusätzlicher Kostenfaktor darstellen, welcher bei der Anschaffung einer Schuldverschreibung beachtet werden sollte.

24. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.