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Inhaberschuldverschreibung – ein interessantes Angebot der Sparkasse

Wenn es um die Frage der Sicherheit von Finanzgeschäften geht, stehen bei den Deutschen die Sparkassen hoch im Kurs.

Für Anleger, die langfristig eine sichere Rendite wünschen, ist die Inhaberschuldverschreibung der Sparkasse ein interessantes Produkt.

Die Sparkassen gelten zwar nicht gerade als die Genies der Finanzwirtschaft, aber in ihrer 150jährigen Geschichte haben sie sich den Nimbus der Solidität gesichert. Wer sein Geld auf der Sparkasse hat, so die allgemeine Haltung in Deutschland, ist vor Verlust geschützt.

Die Finanzprodukte der Sparkasse, insbesondere die Inhaberschuldverschreibung, tragen diesem Ruf Rechnung. Sie bringen in der Regel geringere Rendite als die Angebote von Privatbanken, garantieren dafür aber auch das angelegte Kapital.

Inhaberschuldverschreibung Sparkasse – kein unübliches Produkt  

Als öffentlich-rechtliche Kreditinstitute sind die Sparkassen ihren staatlichen Trägern verpflichtet. Gleichzeitig haben sie sich im Lauf der Zeit zu Universalbanken entwickelt, die zu jeder Art Bankgeschäften berechtigt sind.

Dazu gehört auch das Recht, eine eigene Anlageform zu emittieren.

Die Inhaberschuldverschreibung wird von jeder Sparkasse mit eigenen Konditionen herausgegeben. Im Wesen bedeutet diese Anlageform aber nichts anderes als den Erwerb eines Inhaberpapiers, das über die gesamte Laufzeit mit einem festen Zinssatz versehen ist.

Inhaberpapier bedeutet, dass die Anlage nicht personengebunden ist, und auch vor Ablauf der Fälligkeit veräußert werden kann. Eine Inhaberschuldverschreibung besitzt eine Wertpapierkennnummer und wird wie eine Aktie gehandelt.

Mehr dazu: Bilanzierung der Inhaberschuldverschreibung

Die Zinsen werden jährlich fällig. Der Nennwert der Inhaberschuldverschreibung wird von der Sparkasse am Ende der Laufzeit ausgezahlt.

Die Anleger verfügen über eine genaue Übersicht der Wertentwicklung und können kontinuierlich Einnahmen realisieren.

Inhaberschuldverschreibung Sparkasse – die Vorteile für Anleger

Die Inhaberschuldverschreibung vereint mehrere generelle Vorteile in sich:

  • Sie bietet Erträge, die über den Zinsen für Sparbücher oder Konten bei der Sparkasse liegen.
  • Die Sicherheit der Geldanlage ist gewährleistet.
  • Das Wertpapier bleibt während der gesamten Laufzeit flexibel.
  • Die Rendite steigt mit der Laufzeit und der Höhe des Anlagebetrages.

Jährliche Zinszahlungen und die Rückzahlungsgarantie bei Fälligkeit machen die Wertbeständigkeit der Anlageform aus.

Mehr zum Thema: So funktioniert der Kapitalmarkt

Die Anlage ist in der Regel ab 5.000 Euro möglich; es gibt aber auch Emissionen ab 1.000 Euro.Mit den unterschiedlichen Laufzeiten kann die Inhaberschuldverschreibung an die Terminwünsche der Anleger angepasst werden.

Inhaberschuldverschreibung Sparkasse – die Nachteile

Der Nachteil des Wertpapiers liegt darin, dass die Inflationsrate den Zinssatz während der Laufzeit übersteigen kann. Wer sein Wertpapier vor Ende der Laufzeit veräußern möchte, muss mit Verlusten rechnen.

Denn da die Inhaberschildverschreibung der Sparkasse nach Angebot, Nachfrage und Marktsituation an der Börse notiert wird, kommt es zwangsläufig zu Kursänderungen während der Laufzeit. Zum Zeitpunkt des Verkaufs kann der marktübliche  Zinssatz niedriger als beim Abschluss sein.

 

24. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.